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Erfolgsserie auf Netflix
"Squid Game" bekommt eine zweite Staffel

Der koreanische Serienhit "Squid Game" bekommt eine zweite Staffel. Das ist nun offiziell, nachdem es Ted Sarandos, Co-CEO des Streaminganbieters Netflix, im Rahmen einer Telefonkonferenz bestätigt hat.

Text: W&V Redaktion

21. Januar 2022

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"Das Universum von 'Squid Game' hat gerade erst begonnen", zitiert das Magazin "Deadline" den Netflix-Co-Chef Ted Sanrados. "Squid Game" ist für Netflix der bisher größte Hit. Die Thrillerserie wurde in den ersten vier Wochen nach dem Start im vergangenen Herbst in 142 Millionen Haushalten angesehen. Nachdem Hwang Dong-hyuk, Autor und Regisseur des südkoreanischen Gameshow-Grusels, bereits berichtete, dass er an einer Fortsetzung arbeite, gibt es nun also auch die Bestätigung durch Netflix selbst (der Streamingdienst schockierte nach US-Börsenschluss die Anleger mit einer düsteren Prognose).

Der Erfolg des Formats sei dem koreanischen Team zu verdanken, sagte Sarandos weiter. "Sie haben versucht, all die Elemente des koreanischen Kinos und des koreanischen Dramas zu finden und sie auf eine Art und Weise aufzubauen, die den Produktionswert auf ein neues Niveau gehoben hat." Die Welt sei auch vorher schon neugierig auf "K-Drama" gewesen, doch erst die leichte Zugänglichkeit durchs Streaming habe den Mainstream-Erfolg gebracht.

"Squid Game" ist eine Mischung aus Thriller und Gesellschaftskritik: In einer Spielshow treten Hunderte hoch verschuldeter Menschen von völlig unterschiedlicher sozialer Herkunft in Kinderspielen gegeneinander an, um ein Preisgeld in Millionenhöhe zu gewinnen. Verlierer werden in dem makabren Wettbewerb umgehend getötet.

Schauspieler Oh Young-soo gewann für seine Darstellung des Teilnehmers Nummer eins den Golden Globe als bester Nebendarsteller, die Serie war zudem in den Kategorien "beste Dramaserie" und "bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie" nominiert. "Squid Game" führte hierzulande aber auch zu Kritik - so spielten Kinder etwa in einer Kita und einem Hort die Serie nach. Danach kam der Appell auf, dass Kinder die Folgen nicht sehen sollten.

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