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Neuer Spot
Aldi setzt zu Weihnachten auf große Gefühle

Nach Kai Karotte legen Aldi und McCann noch einen drauf und erzählen im Rahmen ihrer Weihnachtskampagne in dem emotionalen Spot "Heilige Nachtschicht" die Geschichte eines alleinerziehenden Vaters.

Text: W&V Redaktion

7. Dezember 2021

In "Heilige Nachtschicht" finden ein Vater und sein Sohn trotz vieler Streitereien an Heiligabend wieder zusammen.
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Brücken bauen, auch wenn die Gräben tief sind: Mit seinem neuen Spot "Heilige Nachtschicht" erzählen Aldi Nord und Aldi Süd die Geschichte eines alleinerziehenden Vaters und seines Teenager-Sohnes, die nach einem Konflikt wieder zueinanderfinden. Ähnlich wie die beiden Aldis mit ihrer #gemeinsamgehtalles-Kampagne. Der Film wird ab dem 6. Dezember 2021 ausgestrahlt und möchte diejenigen in den Mittelpunkt stellen, die in der letzten Zeit besonderen Belastungen ausgesetzt sind: So zum Beispiel Berufstätige in systemrelevanten Berufen, Eltern, Alleinerziehende und Kinder.

Vater und Sohn sitzen am Tisch, die Stimmung ist gedrückt. "Dieses Jahr habe ich definitiv die Frühschicht an Weihnachten", sagt der Vater. Doch es kommt anders: Ein Kollege fällt aus, der Straßenbahnfahrer muss übernehmen und der Sohn sitzt  an Heiligabend voller Frust und Wut allein zu Hause. Wie Aldi mitteilt, ist der neue Werbefilm das Highlight der diesjährigen Weihnachtskampagne. Er erzählt von einer Familie unter Druck – und davon, wie es ihr gelingt, trotz aller Herausforderungen den Zusammenhalt zu bewahren. 

Zeit, die Differenzen hinter uns zu lassen

"Die Pandemie hält uns alle noch immer in Atem. Wir wollen mit diesem Spot zeigen, wie wichtig es ist, trotz aller Herausforderungen des Alltags sich aufeinander zuzubewegen und die Differenzen hinter sich zu lassen, auch wenn das nicht immer einfach ist. Gerade an Weihnachten ist dafür genau der richtige Zeitpunkt", sagt Christian Göbel, Group Director Customer Interaction bei Aldi Süd, zur Botschaft hinter dem Film. Am Ende des Spots ist es der Sohn, der auf den Vater zugeht und Verständnis für seine berufliche Situation zeigt. Eine berührende Szene, die in den vergangenen Monaten viele Familien erleben mussten. Untermalt wird der Film von dem gefühlsstarken Song "You Say" der Grammy-Gewinnerin Lauren Daigle, die Adele zum Verwechseln ähnlich klingt.

Mit "Heilige Nachtschicht" möchte der Lebensmittelkonzern aufgreifen, was viele Familien in Zeiten von  Lockdown und Homeschooling umtreibt: den alltäglichen Spagat von Müttern und Vätern zwischen Job und Kindern und das Gefühl, nie allem gerecht werden zu können. Außerdem die Belastung und die Isolation von jungen Menschen nach vielen Monaten mit eingeschränkten sozialen Kontakten in der Pandemiezeit. Nicht zuletzt zeigt der Film die Alltagsrealität von Menschen in systemrelevanten Berufen, die auch dann arbeiten müssen, wenn andere feiern.

McCann in der Kreation

"Wir sind ein großer Lebensmitteleinzelhändler und Grundversorger von Millionen von Familien. Wir bekommen mit, was die Menschen umtreibt und sehen es auch als unsere Verantwortung, uns für sie einzusetzen. Das haben wir auch in der Vergangenheit beispielsweise mit unserer Kampagne zu Corona gezeigt. Egal, ob das Fest groß oder klein ausfällt, wie in dem Spot in einer Straßenbahn: Aldi ist für alle da", sagt Marc Lennefer, Director Marketing bei Aldi Nord.

Der Spot ist Teil der Aldi-Weihnachtskampagne und online auf YouTube, Social Media sowie im TV und im Kino zu sehen. Klassische Print- und PoS-Maßnahmen begleiten die Kampagne. Darüber hinaus realisiert Aldi auch neue Sonderwerbeformen, unter anderem großflächige Murals und Mirriads in deutschen Daily Soaps. Regie führte Alexander Kühn, der gerade sein Studium an der Filmakademie Ludwigsburg beendet und für seine Filme bereits mehrfach international ausgezeichnet wurde. Produziert wurde er von Tempomedia, für die Kreation zeichnet die Agentur McCann verantwortlich.

Ebenfalls von McCann und Teil der Aldi-Weihnachtskampagne sind die Clips um Kai Karotte und seine Familie, nach dem englischen Vorbild "Kevin The Carrot". Dieser stand zuletzt in der Kritik, eine zu perfekte Familie abzubilden. Mit dem Spot um den alleinerziehenden Vater und seinen aufmüpfigen Teenager-Sohn dürfte dieser Vorwurf nicht gegeben sein.


Autor: Marina Rößer

hat lange in einem Start-Up gearbeitet, selbst eines gegründet und schreibt für W&V derzeit als Digital Nomad von überall aus der Welt. Sie liebt alles Digitale, gestaltet, fotografiert und kocht aber auch gerne.

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