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Anti-Rassismus-Kampagne
Amazon-Mitarbeiter sollen alle Meetings canceln

Anlässlich des Gedenktages zur Sklavenbefreiung in den USA ruft Amazon-Boss Jeff Bezos seine Mitarbeiter auf, diesen Freitag Konferenzen sein zu lassen. Stattdessen sollen sie voneinander lernen.

Text: W&V Redaktion

18. Juni 2020

Amazon-CEO Jeff Bezos hat sich zuletzt mit der Anti-Rassismus-Bewegung Black Lives Matter solidarisiert.
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Am Freitag, den 19. Juni gedenkt die afroamerikanische Bevölkerung jedes Jahr der Sklavenbefreiung in den USA. Anlässlich dieses "Juneteenth" hat Amazon-CEO Jeff Bezos nun angekündigt, all seine Meetings abzusagen. Und er ruft seine Mitarbeiter dazu auf, es ihm gleichzutun.

Stattdessen will Amazon den Mitarbeitern an diesem Tag eine Reihe von E-Learning-Möglichkeiten zur Verfügung stellen. "Nehmt Euch die Zeit, zu reflektieren, zu lernen und Euch gegenseitig zu unterstützen", schreibt Bezos laut US-Medienberichten in einem Memo an alle Amazon-Mitarbeiter.

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Bezos hat sich zuletzt mit der Anti-Rassismus-Bewegung Black Lives Matter solidarisiert. Er hat unter anderem Hass-Mails auf seinem Instagram-Account veröffentlicht, die er von wütenden Kunden wegen seiner Solidaritätsbekundungen bekommen hat. Auf eine Hass-Mail, antwortete der Amazon-CEO: "Du bist ein Kunde, den ich gerne verliere."

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Autor: Stephanie Gruber

ist Textchefin bei W&V. Die gebürtige Pfälzerin hatte schon immer ein Faible für Marken, besonders aus dem Bereich Lebensmittel. Kein Wunder: Sie ist quasi im Supermarkt ihrer Eltern aufgewachsen.

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