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TechTäglich
Apple Music: Preis-Attacke auf Spotify

Heute in TechTäglich: Bei seinem Oktober-Event hat Apple auch Apple Music aufgerüstet. Das Abo lässt sich jetzt bereits ab 4,99 Euro im Monat buchen. W&V erklärt, was hinter der Preis-Attacke auf Spotify steckt.

Text: W&V Redaktion

19. Oktober 2021

Über Siri lässt sich der HomePod mini per Sprachbefehl steuern.
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The Voice of Germany war gestern. Bei Apple steht The Voice of Siri ab sofort noch mehr im Vordergrund. Die Sprachassistenten wird zwar seit Jahren von der Nutzergemeinde aufgrund häufig wiederkehrender Verständnis-Probleme kritisiert, doch das hindert Apple nicht daran, Siri für eine Preis-Attacke auf Konkurrent Spotify prominenter in den Fokus zu rücken.

Apple Music Voice, ein neues Apple Music Abonnement "mit der Power von Siri" schraubt den Preis für ein Apple-Music-Abo von 9,99 Euro auf gerade mal 4,99 Euro. Ein cleverer Coup aus Cupertino. Spotify Premium ist erst ab 9,99 Euro zu haben.Der Voiceplan bietet Zugriff auf einen Katalog mit 90 Millionen Songs, auf zehntausende Playlists (darunter hunderte neuer Playlists für verschiedene Stimmungen und Aktivitäten, personalisierte Mixe und genrespezifische Sender) und auf Apple Music Radio.

Der Unterschied zum 9,99-Euro-Abo: Für 4,99 Euro kann alles nur per Sprache über Siri gesteuert werden. Ein Eintippen von Songs, Alben oder Künstlern ist nicht möglich. Aber auf diesem Weg lassen sich auch im Vergleich zu Spotify Premium monatlich 5 Euro sparen.

Ab sofort in fünf statt zwei Farben erhätlich: der HomePod mini.

Apple erklärt: "Um Apple Music Voice über Siri zu abonnieren, genügt es, "Hey Siri, starte mein Apple Music Voice Probeabo" zu sagen oder sich über die Apple Music App zu registrieren. Wer Apple Music Voice abonniert hat, kann mit Siri Musik auf allen Siri-fähigen Geräten abspielen, wie dem HomePod mini, AirPods, iPhone sowie allen anderen Apple Geräten und mit CarPlay. Apple Music Voice Abonnent:innen bekommen personalisierte Vorschläge für Inhalte, die auf den persönlichen, über Siri erfassten Vorlieben und den zuletzt wiedergegebenen Songs basieren. In der App gibt es außerdem den eigenen Bereich "Just ask Siri" – mit Tipps, wie Siri für Apple Music optimiert werden kann."

Den genauen Starttermin verrät Apple bisher noch nicht: "Ab Herbst" heißt es offiziell. Der Voiceplan wird dann neben Deutschland auch in den Märkten Australien, Österreich, Kanada, China, Frankreich, Hongkong, Indien, Irland, Italien, Japan, Mexiko, Neuseeland, Spanien, Taiwan, Großbritannien und in den USA ausgerollt.

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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