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TechTäglich
Bitcoins als gesetzliches Zahlungsmittel: El Salvador legt los

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit dem ersten Land, das Bitcoins als offizielles Zahlungsmittel erlaubt.

Text: W&V Redaktion

7. September 2021

El Salvador rückt den Bitcoin international in den Fokus.
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Bisher ist die Digitalwährung Bitcoin in keinem Land der Welt ein gesetzliches Zahlungsmittel. Ab dem heutigen Dienstag ändert sich das: Der zentralamerikanische Staat El Salvador ist Vorreiter und macht Bitcoins als Zahlungsmittel offiziell.

Der Staat schenkt seinen Bürgern sogar Startkapital. Wer die digitale Geldbörse "Chivo" lädt, erhält einen Bonus von umgerechnet 26 Euro (30 US-Dollar). Im Land soll es bereits 200 "Chivo"-Geldautomaten geben, berichtet das Portal futurezone. El Salvador, aufgrund des US-Dollar abhängig von der Geldpolitik der US-Notenbank, erhofft sich von den Bitcoins als offizielles Zahlungsmittel Wirtschaftswachstum, wenngleich die Kryptowährung starken Kursschwankungen unterworfen ist. Populär ist das neue Bitcoin-Gesetz im Land nicht: Laut einer Umfrage lehnten es 70 Prozent der Befragten ab. Nur 4,8 Prozent wussten überhaupt, was eine Kryptowährung ist.

Das sind die weiteren TechTäglich-Themen vom 7. September 2021:


Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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