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Restaurantführer
Burda gibt Gault&Millau-Lizenzen schon wieder ab

Vor gerade einmal zwei Jahren hatte Burda die Deutschland-Rechte am Restaurantführer Gault&Millau erworben, jetzt gibt das Medienhaus die Rechte wieder ab. Den Zuschlag bekommt eine Neugründung. 

Text: W&V Redaktion

15. Februar 2022

Der deutsche Gault&Millau erscheint nicht mehr länger bei Burda.
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Es war ein kurzes Intermezzo für den Restaurantführer bei Burda. Nach nur zwei Jahren trennt sich Burda wieder vom Projekt und vergibt die Lizenzrechte an den neu gegründeten Verlag Henris Edition mit Sitz in München. Dieser wiederum wird von Hans Fink geleitet, der zuvor beim Burda Verlag als Geschäftsführer den Food-Bereich verantwortete. "Wir freuen uns, im Rahmen eines Asset Transfers diese Aufgabe wahrzunehmen und die führende Qualitätsstellung von G&M ausbauen zu können. Wir bauen auf einem hervorragenden Fundament auf, das der Burda Verlag in den letzten zwei Jahren geschaffen hat. Wir werden partnerschaftlich eng verbunden bleiben," kommentiert Hans Fink die Transaktion. Insbesondere der Ausbau der digitalen Aktivitäten steht beim neuen Lizenzinhaber im Fokus.  

Manuala Kampp-Wirtz, Chief Publishing Officer im Burda Verlag: "Die Marke Gault&Millau bleibt bei Hans Fink in den denkbar besten Händen. Er hat viele wichtige Entwicklungen angestoßen, die nun im neuen Setup vollständig zum Tragen kommen werden. In den Bereichen Vermarktung, Vertrieb, Druck und Abonnement planen wir zukünftig zusammen zu arbeiten." 

An der Zusammenarbeit mit den externen Experten soll sich auch unter der Führung von Henris Edition nichts ändern. Auch der Leiter des Expertenrates Otto Geisel, Restaurantguide-Chefredakteur Christoph Wirtz und Magazin-Chefredakteuerin Ursula Macher bleiben an Bord. Das angekündigte Printmagazin, das im März erstmals in den Handel kommt, erscheint bis zum 24.3.2022 noch bei Burda. Zukünftige Ausgaben sollen dann ebenfalls von Henris Edition veröffentlicht werden.  


Autor: Stefan Schasche

In über 20 Jahren als Redakteur hat Stefan Schasche für diverse Zeitschriften über alles geschrieben, was Mikrochips oder Li-Ion-Akkus unter der Haube hat. Vor seiner Zeit bei der W&V schrieb er für das Schwestermagazin Kontakter über Kampagnen, Programmatic Advertising und internationale Werbethemen. 

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