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Deutscher Fußball-Bund
DFB positioniert sich als "Bund für Vielfalt"

Mehr als sieben Millionen Mitglieder sind in deutschen Fußballclubs organisiert: Spieler*innen unterschiedlichster Hautfarbe, Religion und sexueller Orientierung. Darum geht es in der DFB-Kampagne.

Text: W&V Redaktion

4. September 2020

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Seit über 25 Jahren nutzt der Deutsche Fußball-Bund die Popularität seiner Nationalspieler für Botschaften gegen Ausgrenzung, Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung. Der erste Auftritt dieser Art war 1993 "Mein Freund ist Ausländer".

Seitdem gab es immer wieder Kampagnen dieser Art. Nicht ohne Grund. Vor allem im Amateurbereich kommt es immer wieder zu Diskriminierung. In der Saison 2018/2019 vermerkten Schiedsrichter in 2725 Spielen derartige Vorfälle. Bezogen auf die mehr als 1,3 Millionen Spiele ist das zwar nur ein Anteil von 0,21 Prozent. Und doch: Es sind 2725 Vorfälle zu viel.

Als Antwort darauf positioniert sich der DFB in seiner jüngsten Kampagne nun als "Bund für Vielfalt". Entwickelt wurde der Auftritt in Zusammenarbeit mit der Agentur Raphael Brinkert.

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"Vielfalt ist eine Bereicherung für den Fußball wie für die gesamte Gesellschaft", sagt DFB-Präsident Fritz Keller. "Aktuelle Entwicklungen in unserem Land, die antisemitisch und rassistisch motivierten Anschläge von Halle und Hanau sowie die Ermordung Walter Lübckes machen deutlich, dass wir jeden Tag Flagge zeigen müssen."


Autor: Markus Weber

ist seit 20 Jahren Mitglied der W&V-Redaktion. Als Nachrichtenchef ist er für die aktuellen Themen auf wuv.de zuständig. Darüber hinaus ist er innerhalb der Redaktion der Themenverantwortliche für "CRM & Data". Aufgewachsen ist Markus auf einem Bauernhof im Württembergischen Allgäu. Mit fünf Geschwistern.

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