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#Genderherz
Dating-App OkCupid wird Deutsch und genderneutral

Die Dating-App OkCupid war in der EU bislang nur mit englischer Oberfläche verfügbar. Nun erhält Deutschland eine eigene Version mit genderneutraler Sprache, Genderherz und begleitender Kampagne.   

Text: W&V Redaktion

13. Juli 2021

Auf Plakaten bewirbt OkCupid seine neue genderneutrale App.
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Die amerikanische Dating-App war in Europa lediglich in der Türkei mit einer eigenen Sprachversion verfügbar, nun bekommt auch Deutschland eine App in der Landessprache. Die Besonderheit: Die App, die für Android- und iOS-Geräte verfügbar ist, ist genderneutral, doch statt des üblichen Doppelpunktes wie etwa im Wort "Partner:in" kommt ein Herz zum Einsatz. Die Menschen werden also als Partner♥in angesprochen und folglich trägt die zur Einführung der App gestartete OOH- und Influencer-Kampagne auch den Namen #Genderherz.

Die Kampagne, die von OkCupid gemeinsam mit der Agentur Hotwire entwickelt und umgesetzt wurde, läuft Bundesweit mit lokal angepassten Plakatierungen in Berlin, München, Hamburg, Köln und Frankfurt. Darüber hinaus gibt es eine Kooperation mit Influencern, die die Diversität der Dating-App widerspiegeln. Insgesamt umfasst OkCupid inzwischen über 60 Optionen zu sexueller Orientierung und Geschlechtern, da sollte also für alle etwas Passendes dabei sein. 

Liebe kennt keine Ausgrenzung

"Deutschland ist für uns ein sehr wichtiger Markt," sagt Sonia Oblitey, Global Director of Marketing bei OkCupid. Sie freue sich sehr, "dass die OkCupid-App unseren Datern in Deutschland jetzt auch in ihrer Sprache zur Verfügung steht. Eine gemeinsame Sprache, in der sich beide wohlfühlen, spielt beim Finden des perfekten Matches eine wesentliche Rolle." Mit der Einführung von #Genderherz sei OkCupid die erste führende Dating-App mit einer genderneutralen Sprache und biete den Datern so eine sichere und inklusive Umgebung. Oblitey: "Ab heute wird das Symbol ♥ in OkCupid integriert, denn Liebe kennt keine Ausgrenzung, wenn wir uns von Herzen lieben."


Autor: Stefan Schasche

In über 20 Jahren als Redakteur hat Stefan Schasche für diverse Zeitschriften über alles geschrieben, was Mikrochips oder Li-Ion-Akkus unter der Haube hat. Vor seiner Zeit bei der W&V schrieb er für das Schwestermagazin Kontakter über Kampagnen, Programmatic Advertising und internationale Werbethemen. 

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