Anzeige

International
Discovery startet weltweiten Streamingdienst

Das kostenpflichtige Discovery+ soll global ab 4. Januar starten - Deutschland ist aber vorläufig nicht dabei. Was wohl auch daran liegt, dass Discovery hierzulande bei der Plattform Joyn mit an Bord ist.

Text: W&V Redaktion

3. Dezember 2020

Bald auch mobil streambar: Discovery+.
Anzeige

Nun steigt auch noch der Medienkonzern Discovery mit einem eigenen Angebot ins Streaming-Business ein: Am 4. Januar beginnt offiziell der weltweite Rollout von Discovery+, das sich in erster Linie auf Real-Life-Entertainment spezialisiert, den Hauptbereich des Unternehmens.

Zum Auftakt startet Discovery+ in den USA; dort kann das Angebot im Rahmen einer Kooperation mit dem Telekommunikationsanbieter Verizon abonniert werden. Mindeslaufzeit ist ein Jahr. Dafür kann der Nutzer dann rund 55.000 Episoden aus Produktionen der bekanntesten Discovery-Marken sehen, unter anderem die BBC Natural History Collection, A&E Networks oder die Group Nine.

Exklusiven Content wird es natürlich auch geben, unter anderem von den Heimwerker-Königen Chip und Joanna Gaines sowie von Sir David Attenborough, David Schwimmer; Will Packer und Kevin Hart sowie die Koch-Stars Bobby Flay und Giada De Laurentiis.

Heimat der Olympischen Spiele

Ein wichtiger Punkt: Discovery+ soll in Europa nicht nur die Streaming-Heimat der Olympischen Spiele werden; auch die Premium-Angebote von Eurosport sollen dort künftig zu finden sein. Wann und ob der Service überhaupt in Deutschland zu haben sein wird, ist allerdings noch offen. Immerhin ist Discovery hierzulande eine Streaming-Partnerschaft mit ProSiebenSat.1 eingegangen. Ob sich der neue Dienst auf das gemeinsame Streaming-Portal Joyn auswirken wird, ist noch offen.

Die ersten Länder, in denen der neue Streamingdienst außerhalb der USA an den Start geht, sind Großbritannien und Irland – dort ist ein vorgezogener Launch aktuell bereits erfolgt. Danach folgen Indien, Skandinavien, Italien und die Niederlande. Als Distributionsplattformen sind Sky in UK und Irland sowie TIM in Italien an Bord.

Wie das Angebot in Europa preislich aussehen wird, ist noch nicht bekannt. In den USA wird der Dienst mit Werbung 4,99 Dollar monatlich kosten, eine werbefreie Version gibt es für 6,99 Dollar im Monat.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

Anzeige