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Ausstieg aus dem Management
Felix Koch verlässt La Red nach zehn Jahren

Der kaufmännische Geschäftsführer Koch, der den Berliner Standort der Agentur aufbaute, ist noch bis Ende des Jahres beratend für das Haus tätig. Jetzt will er "etwas Neues" schaffen - was, ist noch offen.

Text: W&V Redaktion

11. August 2020

Felix Koch gibt die kaufmännische Geschäftsführung Ende August ab.
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Die Digitalagentur La Red, in Hamburg und Berlin beheimatet, verliert einen ihrer wichtigsten Manager: Felix Koch, der 2010 den Berliner Standort des Unternehmens gegründet und aufgebaut hat und zuletzt standortübergreifend für den kaufmännischen Bereich verantwortlich war, scheidet bereits Ende August aus der Geschäftsführung aus. Er wird aber noch bis zum Jahresende als Berater fungieren.

Was Koch künftig macht, ist noch offen. Auch ein Wechsel in ein Unternehmen ist nicht ausgeschlossen. Fest steht: "Wir haben in den letzten elf Jahren etwas Einzigartiges geschaffen und La Red als neue Agenturmarke etabliert. Die Zusammenarbeit mit Matthias war eine aufregende und inspirierende Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin. Jetzt möchte ich wieder etwas Neues schaffen."

Trio in der Geschäftsführung

Matthias Maurer, Gründer und Geschäftsführer von La Red, muss sich künftig jedoch nicht alleine um die Leitung der Agentur kümmern: Seit Mitte 2019 sind außerdem noch auch Sven Springer als Geschäftsführer Beratung und Media sowie Jan Hellberg, Geschäftsführer Kreation, mit an Bord.

Felix Koch wechselte 2010 von der BBDO-Tochter Interone, bei der auch Maurer tätig war, zu La Red. Dort arbeitete er sechs Jahre lang, zuletzt als Client Service Director und Standortleiter von Berlin.

Zu den Kunden von La Red zählen unter anderem Jägermeister, HUK24, die Tagesschau, Rotkäppchen oder Carlsberg. Für Jägermeister erdachte die Agentur erst im Juli das "Ultimate Feature", bei dem die Rapper Dardan und Reezy auf Instagram einen Track gemeinsam mit der Community produzierten.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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