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Ab 2024
Funke Mediengruppe ändert die Gesellschafterstruktur

Wie die Funke Mediengruppe aus Essen heute mitgeteilt hat, erwirbt die Familie Grotkamp ab 2024 sämtliche Anteile des Unternehmens. Diese übernimmt ab sofort auch die unternehmerische Führung.

Text: W&V Redaktion

17. Juni 2021

Ab 2024 gehört Funke komplett dem Familienstamm Grotkamp.
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Aktuell befinden sich die Funke Mediengruppe (ehemals WAZ) in Händen der Familienstämme Grotkamp (66,66 Prozent), Schubries (16,66 Prozent) und Holthoff-Pförtner (16,66 Prozent). Sofern die Wettbewerbsbehörden in Österreich zustimmen, wird sich das zum 2. Januar 2024 entscheidend ändern. Dann nämlich gehen die Anteile von Schubries und Holthoff-Pförtner komplett an den Familienstamm Grotkamp über, der aus Petra Grotkamp, Julia Becker, Nora Marx und Niklas Wilcke besteht. Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart. Bereits mit sofortiger Wirkung hat die Familie Grotkamp zudem die unternehmerische Führung des Unternehmens übernommen. 

Seit 2015 wieder sinkende Umsätze 

Petra Grotkamp hatte 2012 den 50-Prozent-Anteil der Familie Brost erworben und ist seit dem Mehrheitsanteileignerin. Anschließend entwickelten sich die Umsätze der Funke Mediengruppe einige Jahre sehr positiv, bevor 2015 wieder ein Rückwärtstrend einsetzte. 

Als Grund für die aktuellen Veränderungen gab Funke die von allen Gesellschaftern gesehen Notwendigkeit an, in einer sich verschärfenden Marksituation klarere Gesellschafter- und Führungsverhältnisse zu schaffen. Julia Becker, Vorsitzende des Aufsichtsrates der FUNKE Mediengruppe: "Wir wissen um die Verantwortung, die wir mit diesem Schritt übernehmen, freuen uns aber sehr, den Weg, den unsere Mutter Petra Grotkamp 2012 mit der Übernahme der Brost-Anteile eingeschlagen hat, in naher Zukunft vollenden zu können."


Autor: Stefan Schasche

In über 20 Jahren als Redakteur hat Stefan Schasche für diverse Zeitschriften über alles geschrieben, was Mikrochips oder Li-Ion-Akkus unter der Haube hat. Vor seiner Zeit bei der W&V schrieb er für das Schwestermagazin Kontakter über Kampagnen, Programmatic Advertising und internationale Werbethemen. 

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