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TechTäglich
Grill-Revolution: Barbecue für drinnen

Barbecue und Smoken in der Küche – das klappt bisher nicht und kann lebensgefährlich sein. Ein neuer Smoker ändert das jetzt. Er stößt keinen Rauch aus, sondern nur CO2 und Wasserdampf.

Text: W&V Redaktion

30. März 2022

Um Himmels Grillen! Das BBQ zieht in die Küche um.
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Grill-Revolution: Barbecue für drinnen

Trotz kurzzeitigem Winter-Comeback steht der Frühling ins Haus. Barbecue-Fans wärmen schon mal ihren Grill oder ihren Smoker an. Doch das soll künftig auch wetterunabhängig in der Küche funktionieren. Die US-Tüftler von FirstBuild, hinter denen der General-Electric-Konzern steht, haben den tragbaren Smoker "Arden" für die Küche entwickelt, der keinen Rauch ausstößt – und der für Geschmack sorgen soll, der (beinahe) mit klassischem Smoken von Fleisch oder Gemüse vergleichbar ist. Dabei kombinieren die Tüftler eine klassische und gut regelbare Backofen-Heizung mit einer Schublade für Holz-Pellets, die für das Raucharoma sorgen. Genau wie draußen sind Garzeiten von bis zu zwölf Stunden beispielsweise für eine Schweineschulter möglich.

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Statt Rauch nur Kohlendioxid und Wasserdampf

Eine Art Katalysator, der nicht gereinigt oder gewechselt werden muss, sorgt dafür, dass nur Kohlendioxid und Wasserdampf aus dem Gerät austreten. Die Temperaturen liegen zwischen 85 und 150 Grad Celsius. Und der Arden, der etwa so groß ist wie ein Mini-Kühlschrank, bietet Platz auf bis zu drei Ebenen und räuchert laut Engadget auf Wunsch auch ein ganzes Hähnchen. Derzeit läuft die Indiegogo-Kampagne zur Finanzierung der Entwicklung. Wer sich jetzt entscheidet, bekommt den Küchen-Smoker für 649 Dollar (585 Euro). Im Serienverkauf sollen es später 1.099 Dollar (990 Euro) werden. Zwei Wermutstropfen: Die ersten Lieferungen gehen offenbar nur nach Kanada und in die USA. Und die Grill-Revolution startet erst im August 2023 – für den übernächsten Herbst und Winter.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 30. März 2022:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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