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Neues hinter der Bezahlschranke
Gruner + Jahr will mehr Paid Content

Der Publisher kündigt an, fünf Millionen Euro in den Ausbau des Digitalangebots zu investieren - in erster Linie in Plus-Angebote. Das Geld fließt unter anderem in die Redaktion und das Datateam.

Text: W&V Redaktion

22. Juni 2021

G+J investiert in den Ausbau des Digitalangebots.
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Gruner + Jahr investiert weiter in den Ausbau seines Digitalangebots: Fünf Millionen Euro will der Hamburger Verlag dafür ausgeben – vorrangig für die Erweiterung seiner bezahlpflichtigen Plus-Angebote. Dazu zählen unter anderem die bestehenden Angebote von Stern, Capital, Geo, Stern Crime und 11 Freunde.

Darüber hinaus will G+J die Gelder auch verwenden, um Paid-Content-Bereiche für weitere seiner Marken aufzubauen. Zu diesem Zweck soll in die Erweiterung der Redaktionen und des Datateams investiert werden: 2021 sollen dort insgesamt mehr als ein Dutzend neue Stellen aufgebaut werden. Parallel dazu baut das Haus auch die technologische Plattform und die Vertriebssysteme weiter aus, über die die Bezahlangebote ausgespielt werden.

"Der Markt ist in Bewegung"

"Das Interesse der Leserinnen und Leser an unseren Plus-Angeboten zeigt, dass der Markt in Bewegung ist", so Carina Laudage und Bernd Hellermann, Geschäftsführer G+J Digital Media. "Das bestärkt uns darin, weiter in den digitalen Journalismus zu investieren."

Gruner + Jahr führte im Herbst 2019 die ersten digitalen Abos ein. Einige davon sind bereits etabliert – etwa Stern Crime Plus, nach Verlagsangaben das führende Bezahlangebot im True-Crime-Segment im deutschsprachigen Netz. Jüngstes Bezahlangebot im G+J-Portfolio ist der 11 Freunde Club, den das Fußballmagazin Anfang Juni, rechtzeitig zur EM, gestartet hat.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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