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TechTäglich
Home Office: Neue App sorgt für virtuellen Kaffeeplausch

Heute in TechTäglich: Vielen fehlt bei der Arbeit im Home Office der liebgewonnene Plausch am Kaffeeautomaten. Eine neue App will diese Treffen unter vier Augen nun online ermöglichen.

Text: W&V Redaktion

19. November 2021

Endlich wieder am Kaffeeautomaten plaudern – wenn auch nur virtuell.
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Home Office: Neue App sorgt für virtuellen Kaffeeplausch

55 Prozent der Menschen, die im Home Office arbeiten (müssen), vermissen den direkten Kontakt mit den Kollegen. Das hat eine Umfrage des Technikverbands Bitkom ergeben. Zu diesem persönlichen Austausch gehört für viele der zufällige Plausch am Kaffeeautomaten, an dem man sich für ein paar nette Sätze trifft. Beim Arbeiten zuhause fallen diese Begegnungen komplett weg. Doch ein Schweizer App-Entwickler will das jetzt ändern. Talent Maps aus St. Gallen bietet dafür die App CoffeeCall für iOS und Android an, die die liebgewonnenen Kaffeeminuten und damit auch das so wichtige Networking ins Internet verlagert.

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Kaffeetrinken zu zweit – mit Ortswechsel

Wer mitmacht, trifft regelmäßig per Zufallsgenerator ausgewählte Kolleginnen und Kollegen zu sieben Minuten (Kamera-)Austausch und Kaffeetrinken zu zweit. Das soll persönlicher und entspannter sein als die großen Meetings mit Teams oder Zoom. Zudem animiert die App ihre Nutzer dazu, zum Kaffeeplausch mit Smartphone, Tablet oder Laptop ihren Ort zu wechseln, um nicht immer stundenlang nur am Schreibtisch zu sitzen. Für private Kaffeerunden steht CoffeeCall kostenlos parat. In der Business-Edition können Firmen gratis bis zu 10.000 CoffeeCalls veranstalten – oder für 2,75 Euro pro Teammitglied unlimitierten Zugang erhalten. Die Schweizer versprechen durch die kurzen Pausen einen "wahren Power-Booster", der Kreativität und Konzentration fördert.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 19. November 2021:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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