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TV-Quoten
IBES und DSDS: RTL-Formate im Sinkflug

Neustart für DSDS und IBES: In der Talentshow gibt es eine frische Jury, für den Dschungel eine andere Location. Die Quoten könnten bei beiden besser sein. Und jetzt ist ein Publikumsliebling auch noch endgültig raus.

Text: W&V Redaktion

24. Januar 2022

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Statt in Australien zoffen sich die Dschungelcamp-Bewohner nun in Südafrika. Ob es an der Location liegt oder den Bewohnern? Im Vergleich zu früheren Ausgaben ist das Interesse an "Ich bin ein Star holt mich hier raus" (IBES) jedenfalls gesunken. Knapp 4,6 Millionen Zuschauer verfolgten den Einzug der IBES-Kandidaten am Freitagabend (21,7 Prozent Marktanteil). Bei der letzten regulären Ausgabe der 14. Staffel vor zwei Jahren waren es noch gut sechs Millionen, vor fünf Jahren etwa 7,4 Millionen. Am Samstagabend waren es mit 4,05 Millionen Zuschauern noch weniger als beim Auftakt. 

In der Altersgruppe von 14 bis 49 Jahre erreichte die Show aber eine gute Quote von 35 Prozent Marktanteil. Insgesamt war das Dschungelcamp in allen drei Zuschauergruppen dennoch die Nummer 1 auf diesem Sendeplatz am Freitagabend.

Die nächsten beiden Donnerstage soll das Dschungelcamp zur Primetime um 20.15 Uhr gesendet werden und konkurriert damit mit den ProSieben-Formaten "The Masked Dancer" und "Germany's Next Topmodel". Das lässt die Quoten vermutlich weiter fallen.

Kein Nachrücker Luca Cordalis

Auf einen Publikumsliebling muss das Dschungelcamp außerdem endgültig verzichten. Der Sänger Lucas Cordalis wird nicht mehr ins RTL-Dschungelcamp einziehen. Das Risiko sei einfach zu groß, sagten die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich am Sonntagabend zu Beginn der Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus". Cordalis war zwar mit zum Drehort nach Südafrika gereist, dort aber positiv auf Corona getestet worden. Zuletzt hatten Sender - und wohl auch Cordalis selbst - auf einen verspäteten Einzug gehofft. Diese Hoffnung hat sich nun zerschlagen.

Dem Ehemann von Reality-Star Daniela Katzenberger gehe es gut, er habe keinerlei Symptome, hatte der Sender kurz vor dem Start der Show festgestellt. Bei dem Sänger sei die Infektion mit einem PCR-Test nach der Einreise in Südafrika nachgewiesen worden.

Der 54-Jährige ist der Sohn des ersten "Dschungelkönigs" Costa Cordalis und hatte der Show eigentlich erwartungsvoll entgegengeblickt. Seine Teilnahme stand bereits rund ein Jahr vor dem Start fest. "Sie haben mich oft gefragt und ich habe immer nein gesagt", hatte Cordalis Mitte 2021 gesagt. "Ich dachte: Ein König in der Familie reicht. Aber mein Vater lebt jetzt nicht mehr und ich denke, er würde sich freuen, wenn ich da weit komme."

DSDS: Neue Jury kommt nicht gut an

Mit Dieter Bohlen fehlt der Talentshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) der Publikumsmagnet. Mit den neuen Juroren Florian Silbereisen, Ilse DeLange und Toby Gad ist DSDS am Samstag in die 19. Staffel gestartet. Nur auf neun Prozent Marktanteil bringt es das Format zur Primetime. Damit schalteten mit rund 2,65 Millionen Zuschauern noch einmal deutlich weniger ein als im vergangenen Jahr. 2021 hatte die erste DSDS-Ausgabe am etwa 3,3 Millionen erreicht. 2020 waren es noch 3,9 Millionen. 2019 sahen 4,4 Millionen den Staffel-Auftakt.

(dpa/apa/RTL)


Autor: W&V Redaktion

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