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Earth Day
Klima-Offensive bei VW: Eine Stunde Nachdenken für alle

Volkswagen nutzt den Earth Day am 22. April für eine PR-Aktion, bei der rund 660.000 Mitarbeiter:innen ihre Arbeit unterbrechen. Sie sollen sich stattdessen gemeinsam Gedanken zum Klimawandel machen.

Text: W&V Redaktion

21. April 2021

Eine Stunde für den Klimaschutz bei Volkswagen
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Unter dem Titel #Project1Hour sollen die Vorschläge der Mitarbeitenden im Anschluss von der Konzernstrategie gesammelt und nach Möglichkeit umgesetzt. Bernd Osterloh, der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, sieht in der Beschäftigung mit Umwelt- und Klima-Themen "eine Frage unserer Zukunftsfähigkeit."

Begleitet wird das #Project1Hour von Aktionen an verschiedenen Standorten. Am Stammwerk in Wolfsburg gibt es einen Elektroautokorso. Volkswagen Südafrika pflanzt mit einem Durchmesser von 45 Metern das Logo der Marke Volkswagen nach – mit besonders CO2-absorbierenden Speckbäumen. Auch das Audi-Team in Brüssel legt auf dem Werksgelände eine neue Grünfläche an, während die Kollegen in Ingolstadt und Neckarsulm anlässlich des Earth Days zu einer Plogging-Aktion aufgerufen sind – sie sammeln beim Joggen Müll. SEAT in Martorell stoppt anlässlich des #Project1Hour die Bänder. Bei MAN Bus in Starachowice tauschen Angestellte am Werkstor ihre alten Elektrogeräte gegen Baumsetzlinge. Bei Ducati in Bologna diskutieren die Beschäftigten in einer virtuellen Townhall mit dem Klimaexperten und Friedensnobelpreisträger Riccardo Valentini. Einige Standorte des Konzerns verschieben das #Project1Hour allerdings aufgrund von Kurzarbeit.

Der weltweite Earth Day am 22. April wurde 1970 in den USA ins Leben gerufen.


Autor: Franziska Mozart

arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.

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