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TechTäglich
Klingt gut: Die Soundbar mit 17 Lautsprechern

Eine einzige Box fürs gesamte Wohnzimmer – das will der französische Audiospezialist Devialet mit seiner ersten TV-Soundbar Dione bieten. Für ambitionierte 2.190 Euro gibt es ambitionierte Technik.

Text: W&V Redaktion

30. März 2022

Der Devialet Dione ist teurer als die meisten Fernseher, unter denen er steht.
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Klingt gut: Die Soundbar mit 17 Lautsprechern

Audiospezialist Devialet aus Paris ist berühmt für brillanten Sound, extrem hohe Preise und extravagante technische Lösungen. Der eierförmige Smart-Lautsprecher Phantom für gut 3.000 Euro soll sogar im Amtszimmer von Präsident Emmanuel Macron im Élysée-Palast stehen. Nun haben die Franzosen ihre erste Soundbar für den Fernseher vorgestellt. Der Devialet Dione kommt technisch gewohnt aufwändig daher. Eingebaut sind insgesamt 17 Treiber – neun Hoch- und Mitteltöner sowie acht Subwoofer. Dazu gehört ein augenförmiger Kugellautsprecher in der Mitte der Soundbar, der sich in Richtung des Zuhörers dreht. Der Ton des Dione wird teilweise an die Decke abgestrahlt und für einen Raumeffekt von dort zurückgeworfen.

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Keine weitere Box mehr nötig

"Unser typischer Kunde dafür ist jemand, der einen schönen 55-Zoll-Fernseher oder größer hat – und der will, dass die Klangqualität genauso gut ist wie die Bildqualität. Das ist ein bisschen anders als der typische Devialet-Käufer, der viel Musik hört", erklärt CEO Franck Lebouchard gegenüber TechCrunch. Der technische Aufwand inklusive Rundum-Sound mit Dolby Atmos 5.1.2 soll dazu führen, dass Nutzer keine weiteren Boxen im Raum mehr aufstellen müssen. Devialet verspricht, dass der Klang einer Lösung mit Soundbar, zwei Satelliten und Subwoofer von Herstellern wie Sonos ähnelt. Das soll dann auch den ambitionierten Preis für den Dione rechtfertigen, der im April für 2.190 Euro erscheint.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 30. März 2022:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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