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TechTäglich
Krise als Chance: Kauft Apple Peloton auf?

Heute in TechTäglich: Die Peloton-Krise ist da, die Produktion der Fitness-Bikes und Laufbänder musste teilweise gestoppt werden. Experten spekulieren, dass ein Big-Player Peloton aufkaufen könnte.

Text: Anonymous User

24. Januar 2022

Die Macher von Peloton schwitzen. Wird der Hersteller übernommen?
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Der Sportgeräte-Hersteller Peloton hat zuletzt Negativ-Schlagzeilen gemacht. Erst am letzten Freitag berichtete W&V über den Sinkflug der Aktie: Das Papier gab an der Wall Street um 7,62 Prozent nach. Das Portal TechCrunch hatte notiert, dass die Firma die Produktion ihrer Fitness-Bikes und Laufbänder wegen zu vieler unverkaufter Lagerbestände vorerst aussetzen muss.

Die Krise könnte sich verschärfen. Denn weder Preissenkungen noch Freistellungen zahlreicher Mitarbeiter konnten den Absturz aufhalten. Das Unternehmen kündigte an, weitere Maßnahmen zu ergreifen, die die Firma retten sollen.  

Fitness im Home Office: Die Absätze von Peloton stagnieren.

Möglicherweise wird Peloton von einem anderen Konzern übernommen. Apple würde dafür in Frage kommen, schreibt das Branchenportal The Information. In dem Report heißt es:

"Wenn Peloton eine Zukunft haben soll, wäre es besser, wenn es Teil eines größeren, stärker diversifizierten Unternehmens wäre. Apple ist ein idealer Kandidat, um dieses Projekt zu übernehmen. Das Unternehmen hat den Fitness+ Abo-Service für Kurse und vermarktet die Apple Watch als Gerät, das beim Joggen und anderen sportlichen Aktivitäten helfen kann."

Würde Apple tatsächlich zuschlagen, könnte das Unternehmen in einem ersten Schritt die Peloton-Läden schließen und die Geräte über seine eigenen Läden vertreiben.

Preislich wäre Peloton für Apple ein Schnäppchen. Die Marktkapitalisierung von Peloton liegt nach dem Absturz nur noch bei 7,9 Milliarden Dollar. Geld, das Apple-CEO Tim Cook in der Portokasse hätte...  

Dann könnte Apple auch wieder das Premium-Modell Bike+ (2495 Euro) beleben, deren Produktion Peloton aktuell und bis mindestens Ende Mai gestoppt hat. Eine Integration der Trainingsprogramme in Apple Fitness+ (9,99 Euro pro Monat) könnte Sinn machen. Peloton verlangt zusätzlich zur hochpreisigen Hardware den Abschluss eines 39-Euro-Monatsabos. Viele User sind offenbar schon auf das günstigere Apple-Fitness+-Abo umgestiegen. Zuletzt hatte sich bei Peloton die durchschnittliche Zahl der monatlichen Workouts pro Abonnent von 26,6 auf nur noch 16 reduziert.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 24. Januar 2022:

Samsung-Event: "Wir brechen alle Smartphone-Regeln“

Nach nur 8 Monaten! Apple PR-Chefin wieder weg

Nach Netflix: Auch Sky erhöht die Preise

Ließ YouTuber Flugzeug für Klicks absichtlich abstürzen?


Autor: W&V Redaktion

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