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TechTäglich
Lenovo: Notebook-Riese mit Extra-Bildschirm

Heute in TechTäglich: Ein XXL-Bildschirm mit über 17 Zoll genügt Lenovo in seinem neuen Notebook nicht. Denn direkt neben der Tastatur findet sich ein zweites Display, das jede Menge Tricks beherrscht.

Text: W&V Redaktion

6. Januar 2022

Darf’s ein bisserl mehr (Bildschirmplatz) sein? Lenovos neues Doppel-ThinkBook.
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Lenovo: Notebook-Riese mit Extra-Bildschirm

Mit einem 17,3-Zoll-Display mit 3K-Auflösung, flüssigen 120 Hz und dem Breitbildformat 21:10 bietet das neue Lenovo ThinkBook Plus Gen 3 ohnehin schon einen rekordverdächtigen Bildschirm. Aber da geht noch mehr, finden die Chinesen – und bauen rechts neben der Tastatur einen zweiten 8-Zoll-Touchscreen ein. Er dient mit einem optionalen Stift als Zeichenbrett, als Notizblock oder als Anzeige für alle nur denkbaren Zusatzfunktionen wie Widgets, Menüpaletten und TV-Bild. Außerdem kann das Zweit-Display Motorola-Smartphones komplett spiegeln, die dann in der Tasche bleiben dürfen.

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Farbiger Touchscreen statt E-Paper

Die grundsätzliche Idee hatte Lenovo schon beim Vorgänger ThinkBook Plus Gen 2 umgesetzt – hier allerdings noch mit einem schwarzweißen E-Paper-Bildschirm à la Kindle auf der Außenseite des Displays. Das erwies sich als unpraktisch und nicht übertrieben nützlich. Trotz des Technik-Overkills wiegt die dritte Generation des Zweifach-Laptops laut Lenovo unter zwei Kilo und soll damit noch recht handlich sein. Das ThinkBook Plus Gen 3 erscheint im Mai ab 1.399 Dollar – was sich in eine ähnliche Euro-Zahl übersetzen lässt. Und wie praktisch ist das Arbeiten mit Doppel-Display? Engadget-Testerin Cherlynn Low war beim Hands-on im Vorfeld der CES trotz einiger Macken im Vorserienmodell durchaus angetan: "Als Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird, ist das ThinkBook Plus Gen 3 verlockend. Ich applaudiere Lenovo dafür, dass sie weiterhin versuchen, innovativ zu sein."

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 6. Januar 2022:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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