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Individualisierte Coupons
Lidl testet seine Plus-App bundesweit

Nach Berlin und Brandenburg geht die App des Discounters ab sofort in ganz Deutschland in den Test-Modus. Wer sie nutzt, erhält nicht nur Rabatte bei Lidl selbst, sondern auch bei Partnerunternehmen.

Text: W&V Redaktion

10. August 2020

Lidl Plus: Vorerst für Apple- und Android-Nutzer.
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Nach einem regionalen Test in Berlin und Brandenburg wird die Lidl Plus-App jetzt auch in anderen Gebieten in Deutschland ausprobiert. Mit der digitalen Kundenkarte können die Nutzer unter anderem Filialen finden, Rabatte auf ausgewählte Artikel aus dem Sortiment des Discounters einlösen sowie Bonus-Punkte wie etwa bei Payback einsammeln.

Wer will, kann auch seinen Kassenzettel digital erhalten und in der App speichern. Informationen über kommende Angebote gibt es ebenfalls: Die Lidl-Prospekte können auch innerhalb der Lidl-Plus-App abgerufen werden.

Im Visier: individuelles Kaufverhalten

Wer die derzeit für Apple- und Android-Geräte erhältlich App installiert, erhält einen Fünf-Euro-Gutschein, der ab einem Einkaufswert von 25 Euro innerhalb von 14 Tagen eingelöst werden kann. Ganz ohne Gegenleistung gibt es diesen aber nicht: Nutzer müssen sich registrieren.

Sie bezahlen natürlich – erwartungsgemäß – mit ihren Daten für die Vorteile beim Shoppen. Dafür sollen die Coupons aber auch auf das individuelle Kaufverhalten den jeweiligen Kunden angepasst werden. Prozente gibt es also dann tatsächlich für Produkte, die man (vermutlich) ohnehin kaufen würde.

Lidl Pay lässt noch auf sich warten

Gescannt werden die Rabatt-Codes vom Kunden selbst, direkt beim Bezahlen an der Kasse. Das Bezahlsystem Lidl Pay, das der Discounter seit 2019 in Spanien testet, ist in der App noch nicht verfügbar. Mittelfristig soll es aber auch hier zum Einsatz kommen.

Wer sich registriert hat, kann auch weitere Vorteile der App nutzen. So hat Lidl Vereinbarungen mit Parnerunternehmen geschlossen, die dem Kunden dann ebenfalls Rabatte gewähren, etwa Flixbus oder die Kinokette Cineplex.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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