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Virtueller Haarsalon
McDonald's bringt kultige 90er-Frisur zurück

Für eine witzige Kampagne kapert die Fast-Food-Kette und ihre Agentur Nord DBB die legendäre "M-Frisur" aus den 90er-Jahren, die man sich im virtuellen McDonald's-Friseurladen schneiden lassen kann.

Text: W&V Redaktion

17. Dezember 2020

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Viele Filmstars, Fußballer und Boybands trugen den sogenannten 90er-Mittelscheitel - eine Frisur, bei der die Haare wie zwei Bögen geformt sind oder wie McDonald's sie in einer Kampagne nennt: Der goldene M-Schnitt. Um das Comeback des Haarschnitts zu feiern, hat die Fast-Food-Kette in Schweden im Rahmen einer Kampagne mit der Agentur Nord DBB einen eigenen McDonald's-zertifizierten Friseurladen eröffnet, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich die kultige Frisur schneiden zu lassen.

Hier geht's zum witzigen Kampagnenvideo:

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Der virtuelle Pop-up-Friseurladen "Golden M"

Im Pop-up-Friseurladen "Golden M" in Stockholm konnte man einen Termin mit dem Influencer-Friseur Adam Lukacs buchen, um den ultimativen Golden M-Schnitt zu bekommen. Der virtuelle Salon war innerhalb von zwei Stunden nach dem Launch ausgebucht. Jeder, der einen Termin bekam, schaltete sich virtuell zu - während der Friseur tatsächlich vor Ort im Mcdonald's-Friseurladen arbeitete. Menschen, die an dem Salon vorbeigingen, konnten ihm dabei zusehen.

Ebenso lustig: Nord DDB hat eine mobile App "Golden M Detector" entwickelt, die mithilfe einer künstlichen Intelligenz Haarschnitte in Fotos erkennt. Menschen können ihre Fotos dort hochladen. Erkennt die KI ein goldenes M, wird man mit einem Big Mac belohnt. Wenn nicht, wird man zu der eigens für den Friseurladen erstellten Microsite weitergeleitet. 

"Als wir herausfanden, dass die Menschen damals unsere Goldenen Bögen trugen, mussten wir handeln", sagt Staffan Ekstam, Marketingdirektor bei McDonald's Schweden. "Wir haben den M Barber Shop ins Leben gerufen, nicht nur um unser Goldenes M zu schützen, sondern auch um es ein für alle Mal für uns einzufordern."


Autor: Nadia Riaz

volontierte bei W&V und Kontakter, war anschließend Redakteurin bei LEAD, wo sie ihre Begeisterung für Digital- und Tech-Themen entdeckte. Nadia hat München für Hamburg ausgetauscht und schreibt jetzt als freie Autorin für W&V am liebsten über Blockchain und KI.

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