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Comcast expandiert in Europa
Noch ein Streamer: Peacock kommt zu Sky

Ende des Jahres wird der Streamingdienst von NBCUniversal Bestandteil des Sky-Portfolios in Europa - auch in Deutschland. Sky-Abonnenten können ihn ohne zusätzliche Kosten nutzen.

Text: W&V Redaktion

29. Juli 2021

Peacock dockt Ende 2021 bei Sky an.
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Das internationale Medien- und Technologieunternehmen Comcast Corporation bringt einen weiteren Streaming-Anbieter nach Europa: Das Comcast-Network NBCUniversal und der Pay-TV-Anbieter Sky, der 2018 von Comcast übernommen wurde, werden den Streamingdienst Peacock voraussichtlich Ende des Jahres rund 20 Millionen Sky-Kunden in Europa zur Verfügung stellen.

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Peacock ("Pfau"), dessen Name sich vom traditionellen Pfauen-Logo von NBC herleitet, soll Teil des Angebots auf den Sky-Plattformen werden, darunter Sky Q, Now und Sky Ticket. Zusätzliche Kosten sollen den Abonnenten dadurch nicht entstehen. Sky ist neben Deutschland derzeit in Großbritannien, Irland, Italien, Österreich und der Schweiz vertreten.

Erste internationale Expansion

Für Jeff Shell, Chief Executive Officer von NBCUniversal, ist der Schritt auf die Plattformen von Sky eine willkommene Gelegenheit, das Wachstum von Peacock international voranzutreiben. In den USA, wo das Angebot vor rund einem Jahr an den Start ging, haben sich bislang 54 Millionen Kunden registriert. Die Vereinbarung mit Sky ist nun die erste internationale Expansion.

"Peacock wird mit über 7000 Stunden Inhalt ohne zusätzliche Kosten eine großartige Ergänzung für Sky-Kunden sein", sagt Dana Strong, Group Chief Executive Officer von Sky.  Im Angebot warten auf die Sky-Kunden unter anderem Serien wie "The Office", "Rutherford Falls", "Saved by the Bell", "Equalizer", "Young Rock", "Kardashians", "Suits" oder "Downton Abbey". Der Katalog soll sukzessive um weitere Serien und Filme ausgebaut werden.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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