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Germany4Ukraine
Portal hilft Ukraine-Flüchtlingen bei Orientierung

Noch in dieser Woche will das Innenministerium eine neue Internet-Plattform starten, die Ukraine-Flüchtlingen in Deutschland bei der Suche nach Unterkünften und medizinischer Versorgung hilft. 

Text: W&V Redaktion

14. März 2022

In dieser Woche soll eine neue Webseite für Ukraine-Flüchtlinge starten.
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Ein neues Internet-Portal für Ukraine-Flüchtlinge soll noch in dieser Woche an den Start gehen. Auf der Plattform mit dem Namen "Germany4Ukraine" sollen sich Geflüchtete auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch über Hilfsangebote informieren können, wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums der Deutschen Presse-Agentur sagte. Betroffene sollen dort Angaben zu Unterkunft oder medizinischer Versorgung finden.

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte das Projekt zuvor in der ZDF-Sendung "Berlin direkt" angekündigt. Es soll nach ihren Worten "eine Plattform, eine App vielleicht" sein. In Polen gebe es bereits eine ähnliche App. 

Hinter dem Vorhaben stehen dem Sprecher zufolge neben dem Bundesinnenministerium unter anderem das Gesundheitsministerium, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf), die Bundesagentur für Arbeit (BA), das Deutsche Rote Kreuz, die Deutsche Bahn und die Website unterkunft-ukraine.de.  

Im ZDF sagte Faeser auf die Frage, ob der Bund die Kommunen finanziell entlasten und die Kosten für Unterbringung und medizinische Versorgung übernehmen werde: "Natürlich wird es eine Form von Ausgleich dafür geben. Das muss es ja auch. Die Kosten können nicht bei den Kommunen hängen bleiben." Wenn das Zusammenspiel gut sei, würden kommunale, Landes- und Bundesebene gleichermaßen für die Geflüchteten sorgen. 

Es gebe aktuell eine "starke Belastung von Berlin, Hamburg, München, Bremen", sagte Faeser. Viele Ukrainer wollten weiterreisen, sowohl innerhalb Deutschlands als auch Europas. Dafür müsse man Möglichkeiten schaffen. 

Die Bundespolizei hat bislang mehr als 135 500 ukrainische Kriegsflüchtlinge registriert. Da es keine festen Grenzkontrollen (dpa/st)


Autor: W&V Redaktion

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