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TechTäglich
Putins Oligarchen: Twitter-Konto trackt ihre Flieger

Heute in TechTäglich: Eigentlich müssten die Oligarchen-Jets wegen der Sanktionen gegen Russland längst auf dem Boden bleiben. Ein Twitter-Konto zeigt aber, dass sie munter weiterfliegen.

Text: W&V Redaktion

1. März 2022

Twitter hat die Boeing 767 von Chelsea-Oligarch Roman Abramowitsch im Visier.
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Putins Oligarchen: Twitter-Konto trackt ihre Flieger

Der Twitter-Frechdachs Jack Sweeney hat in den letzten Monaten bereits Tesla-Chef Elon Musk zur Weißglut getrieben, weil er die Flugdaten von dessen Privatjet im Internet veröffentlicht (W&V berichtete). Dazu hat er einen Bot programmiert, der die öffentlich verfügbaren Positionsdaten der internationalen Flugorganisation ICAO anzapft und für Twitter aufbereitet. Nachdem sich Musk bei Sweeney beschwerte, verlangte der 19-Jährige 50.000 Dollar oder ersatzweise ein Tesla Model 3, um das Musk-Tracking einzustellen. Bisher haben sich die beiden nicht geeinigt, die Flugdaten werden weiter veröffentlicht. Nun hat Sweeney die Flugbewegungen der Privatjets von Wladimir Putins Oligarchen-Clique ins Visier genommen.

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Wo ist Roman Abramowitsch?

Auf seinem Account "Russian Oligarch Jets" zeigt Sweeney automatisiert, wo sich Noch-Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch, Bergbau-Magnat Alischer Usmanow oder auch Öl-Baron Arkadi Rotenberg mit ihren Fliegern gerade herumtreiben. Eigentlich müssten die Flugzeuge wie Abramowitschs Boeing 767 mit dem Spitznamen "The Bandit" wegen der Sanktionen gegen Russland längst auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Weil die Maschinen meist in ausländischen Staaten registriert sind, greifen die Maßnahmen aber nur unzureichend. So fliegt Roman Abramowitsch, bisheriger Chef von Chelsea-Trainer Thomas Tuchel, mit luxemburgischer Zulassung durch die Weltgeschichte.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 1. März 2022:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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