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Noch ein G+J-Titel als Sendung
RTL rollt den roten Teppich für Gala TV aus

Das Gruner + Jahr-Peoplemagazin Gala wird ab dem zweiten Quartal 2022 zur TV-Show. Die Moderatorin steht auch schon fest: Es ist Annika Lau, die man bislang aus dem Sat.1 Frühstücksfernsehen kennt.

Text: W&V Redaktion

3. Februar 2022

Annika Lau präsentiert künftig Gala TV
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RTL macht bei der crossmedialen Verwandlung von G+J-Magazinen in Bewegtbild-Angebote ordentlich Tempo. Gerade erst wurde verkündet, dass die Gruner + Jahr-Marke Chefkoch auf RTL einen TV-Ableger erhält, da steht auch schon der nächste Titel des Verlags vor der Tür: Auch das People- und Lifestyle-Magazin Gala geht voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2022 dort auf Sendung.

Die Moderation des neuen RTL-Formats übernimmt Annika Lau. Sie präsentierte zuletzt bei Sat.1 das Frühstücksfernsehen in Vertretung für die in Elternzeit befindliche Alina Merkau.

"Gala ist eine etablierte Größe im People- und Lifestyle-Segment und besitzt eine große Strahlkraft", sagt Martin Gradl, Chefredakteur Magazine RTL News. Daher gehe man nun den nächsten Schritt und verlängere die Marke ins TV. Annika Lau sei "mit ihrer authentischen und frischen Art die perfekte Moderatorin für das neue RTL-Format."

Noch mehr Klatsch

Gossip-und Lifestyle-Formate gibt es innerhalb der RTL-Familie schon bisher einige. Allen voran "Exklusiv- das Starmagazin", das in verschiedenen Formen bereits seit 1994 läuft. Auf dem Schwestersender Vox gibt es außerdem "Prominent", das dort auch schon an verschiedensten Sendeplätzen beheimatet war. Seit Anfang 2020 wird die ehemals tägliche Sendung nur noch als Wochenformat ausgestrahlt. Moderatorin ist seit Januar 2022 Amira Pocher.

Welche Nische und vor allem welchen Sendeplatz man für "Gala TV" finden wird, ist noch offen – ebenso wie die Frage, ob möglicherweise ein anderes Format dafür weichen muss.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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