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Samsung-Test: Galaxy S22 schlechter als der Vorgänger

Samsung neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy S22 Ultra schneidet in Tests zwar meist erstklassig ab. Aber das Magazin Chip hat herausgefunden, dass es schlechter fotografiert als der Vorgänger S21.

Text: W&V Redaktion

14. März 2022

Samsung Galaxy S22: Zumindest die Kamera ist nicht galaktisch gut.
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Samsung-Test: Galaxy S22 schlechter als der Vorgänger

Star-Youtuber Marques Brownlee hatte im Februar noch viel Lob für Samsungs neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy S22 übrig. Er sprach vom "iPhone unter den Androids". Im detaillierten Test des Magazins Chip schneidet das Topmodell S22 Ultra mit Gesamtnote 1,2 jetzt zwar "sehr gut" ab – aber nicht gut genug. Denn im Gesamtranking aller Smartphones schafft das neue Galaxy nur Platz 5. Vor dem gerade erst gestarteten Samsung liegen das Oppo Find X5 Pro, das iPhone 13 Pro und Pro Max – und als Spitzenreiter ausgerechnet der Vorgänger Galaxy S21 Ultra. Grund für die Niederlage: Während das S21 Ultra bei der Kamera auf die herausragende Teilnote 1,0 kommt, fotografiert das S22 Ultra mit Note 1,5 deutlich schlechter.

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Für 1.300 Euro sind die Fotos nicht gut genug

Die unzufriedenen Chip-Tester schreiben dazu: "Das liegt primär daran, dass die Fotos nicht nur zu Bildrauschen neigen, sondern leider auch wenig detailreich sind. Alles in allem wirkt die Foto-Software beim S22 Ultra nicht ganz ausgereift. Zwar sind die Bilder sehr gut, aber nicht so gut, wie wir es von einem rund 1.300 Euro teurem Galaxy S22 Ultra erwarten würden."

S21 fotografiert besser und ist günstiger

Es ist gut möglich, dass die Koreaner das Problem per Softwareupdate noch in den Griff bekommen. Doch momentan lautet die Empfehlung von Chip: "Aktuell ist der Griff zum Galaxy S21 also der bessere – es sei denn, Sie möchten unbedingt den Stylus nutzen und sind bereit, dafür einen saftigen Aufpreis zu zahlen." Wer sich fürs S21 Ultra entscheidet, bekommt nicht nur bessere Fotos, sondern spart auch noch Geld: Das 2021er-Galaxy gibt es knapp unter 1.000 Euro, der Nachfolger ist mindestens 150 Euro teurer.

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Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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