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Öffentlich-rechtliche liegen vorn
So lief es für die TV-Sender im Jahr 2021

Das ZDF erzielt den höchsten durchschnittlichen Marktanteil aller Sender - zum zehnten Mal in Folge. Mitgeholfen haben dabei die Wahlberichterstattung, die Sportevents - und "Wetten, dass…?".

Text: W&V Redaktion

21. Dezember 2021

Auch dank Thomas Gottschalk und "Wetten, dass..." lief es für das ZDF noch besser als 2020.
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Das ZDF hat es mal wieder geschafft: Der öffentlich-rechtliche Sender hat sich zum zehnten Mal in Folge als einzelner Sender nach Marktanteilen den Jahressieg im deutschen Fernsehen gesichert. In der Zeit vom 1. Januar bis zum Montag, dem 20. Dezember, erzielte das Zweite laut eigenen Angaben einen durchschnittlichen Marktanteil von 14,8 Prozent. Das sind 1,2 Prozentpunkte mehr als 2020.

Platz zwei holte sich die ARD mit 12,1 Prozent. Platz drei auf dem Treppchen ging an den ersten Privatsender: RTL rangiert bei 7,3 Prozent, gefolgt von Sat.1 mit 5,2 Prozent. Dahinter liegen Vox (4,6 Prozent), ProSieben (3,7 Prozent) und Kabel eins (3,2). Den achten Platz belegt ZDFneo mit 2,8 Prozent.

Kräftiger Schub für die Mediathek

Laut ZDF legte auch die Mediathek erneut deutlich zu: Mit durchschnittlich 5,91 Millionen Visits pro Tag stieg die Nutzung demnach im Vergleich zum Vorjahr um rund 28 Prozent. Die komplette ZDF-Senderfamilie habe mit ihren TV- und Streaming-Angeboten 2021 pro Monat im Schnitt 66,61 Millionen Menschen erreicht.

Den Spitzenplatz sicherte sich das Zweite nach eigenen Angaben vor allem mit der Berichterstattung zur Bundestagswahl. Weitere Publikumsrenner waren die Fußball-EM, der Olympischen Sommerspiele und fiktionale Serien. Einen ordentlichen Anteil steuerte auch "Wetten, dass…?" bei: Die Jubiläumsausgabe der Show erzielte am 6. November einen Marktanteil von 45,9 Prozent – das entspricht rund 14,5 Millionen Zuschauern. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil sogar bei 50,1 Prozent – eine Fortsetzung dürfte demnach nicht ausgeschlossen sein.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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