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Gute Tat
Statt Glühwein: Marken spenden für die Gastro

Mit einer Kampagne wollen sieben Lebensmittelmarken die seit Wochen geschlossene Gastronomie unterstützen. Statt Geld für Glühwein und Weihnachtsfeiern geben sie das Geld in einen Topf für Restaurants.

Text: W&V Redaktion

9. Dezember 2020

Sieben Lebensmittelmarken engagieren sich für die Gastronomie
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Eigentlich ist die Advents- und Vorweihnachtszeit mit die umsatzstärkste Zeit für die Gastronomie - wenn alle Unternehmen und Firmen mit ihren Mitarbeitern feiern und dabei ordentlich Geld ausgeben. In diesem Jahr fällt das pandemiebedingt aus. Aus diesem Grund haben sich sieben Lebensmittelmarken zusammengeschlossen, um die Gastronomie mit der Aktion "Weihnachtsspende statt Weihnachtsfeier" zu unterstützen. Statt wie gewohnt ihre Weihnachtsfeier auszurichten, schenken sie ihr eingespartes Budget der stark von der Krise bedrohten Gastrobranche. Freunde, Kunden und Wettbewerber sollen sich ebenfalls an der Kampagne #Lokalrunde zu beteiligen.

Sieben Lebensmittelmarken spenden für die Gastronomie

Hilfe mit dem Geld, das eigentlich für die Weihnachtsfeier geplant war

"Zum zweiten Mal in diesem Jahr befinden sich Gasthöfe, Restaurants, Bistros, Cafés und Kneipen in einem existenzbedrohenden Lockdown. Während unsere Branche, vergleichsweise gut davongekommen ist, sieht ein Großteil der Gastronomiebetriebe seine Existenz bedroht", sagt Michael Götz, CMO der Tiefkühlpizzamarke Gustavo Gusto und Initiator der Spendenaktion. "Darum möchten wir gemeinsam helfen – mit dem Geld, das dieses Jahr eigentlich für Weihnachtsfeiern, Glühwein mit dem Team oder Geschäftsreisen geplant war".

An der Kampagne #Lokalrunde beteiligen sich bislang die Unternehmen Followfood, Frosta, Gustavo Gusto, Little Lunch, Lycka, Ritter Sport und Rügenwalder Mühle. Doch dabei soll es nicht bleiben. Die Verantwortlichen hoffen, dass noch viele weitere Unternehmen, Händler und Marken ihrem Beispiel folgen werden und damit – gerade in der Weihnachtszeit – ihre Solidarität mit den betroffenen Gastronomiebetrieben zum Ausdruck bringen. Spenden können aber auch alle Privatpersonen.

"Die Aktion ist sicherlich nur ein kleiner finanzieller Tropfen für die gesamte Gastrobranche, aber ein sichtbares Zeichen der Solidarität. Eines, das von Herzen kommt, schließlich ist die Gastronomie mehr als nur Lebensmittel. Sie ist Lebensmittelpunkt", sagt Götz.

Taten sollen zumindest ein bisschen helfen

Jürg Knoll, Gründer von Followfood: "Das Fatale an der aktuellen Situation ist, dass sie viele unverschuldete Verlierer erzeugt. Eine uns verwandte Branche, nämlich die Gastronomie, gehört leider dazu. Zusammen mit den anderen beteiligten Lebensmittelmarken wollen wir unseren Freunden in Restaurants und Gaststätten zurufen: Gebt nicht auf! Aber wir wollen nicht nur Worte und Händeklatschen folgen lassen, sondern auch Taten. In Form einer gemeinsamen, spürbaren Spende. Danke allen, die sich daran beteiligen."

Die Spenden werden bei der Spendenplattform www.betterplace.me/lokalrunde gesammelt und dann über die Partner PayNowEatLater und SaveYourLocalBar nach dem Zufallsprinzip an Gastronomiebetriebe in Deutschland verteilt. Die Aktion läuft bis Ende Januar 2021 und wird dann an Gasthöfe, Restaurants, Bistros, Cafés oder Kneipen ausgezahlt.


Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

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