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JOM-Wachstumsprognose
Werbemarkt 2021 wieder auf Vor-Corona-Niveau?

Die Werbeinvestitionen in Deutschland könnten 2021 deutlich steigen und den Verlust des laufenden Jahres wettmachen. Das sagt die JOM Group in seiner gerade veröffentlichten Wachstumsprognose voraus.

Text: W&V Redaktion

3. Dezember 2020

Volker Neumann, Managing Director JOM Group
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Erfreuliche Aussichten für das kommende Jahr prognostizieren die Marketingkommunikationsexperten der JOM Group in ihrer gerade veröffentlichten Wachstumsvorhersage. Danach könnten die Werbeinvestitionen 2021 das Minus aus dem laufenden Corona-Jahr nicht nur ausgleichen, sondern eventuell sogar übertreffen und wieder auf über 23 Milliarden Euro ansteigen. Die Voraussetzung dafür wäre allerdings ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts sowie des privaten Konsums auf dem unter anderem vom IFO-Institut vorhergesagten hohen Niveau von über fünf Prozent. Fällt das Wachstum indes geringer aus, rechnet die JOM Group lediglich mit einem Wachstum des deutschen Werbemarktes um etwa 3,5 Prozent. Dann lägen die Werbeinvestitionen letztlich noch immer deutlich unter denen aus dem Jahr 2019, die im Corona-Jahr auf Netto-Ebene um sechs Prozent gesunken sind. Der neuerliche Lockdown im Herbst hat dabei verhindert, dass die im Frühjahr zurückgehaltenen Werbebudgets in voller Höhe reinvestiert wurden und die Werbekrise erneut verschärft.       

Gewinner und Verlierer 

Neben Verlierern wie Kino und Außenwerbung gibt es mit Online und klassischem TV auch Gewinner der Corona-Krise. "Die digitalen Medien gehörten in den vergangenen Jahren durchweg zu den Gewinnern im Werbemarkt und sie werden in Summe auch mit einem Plus aus den Jahren 2020 und 2021 gehen," sagt Volker Neumann, Managing Director JOM Group. Gefragt seien jetzt vor allem Flexibilität, um Buchungen oder Motive schnell anpassen zu können. Außerdem werde der E-Commerce weiter deutlich wachsen und immer mehr Vertrags- und Kaufabschlüsse online getätigt. Neumann: "Der kurzfristige Return-on-Investment und die Effizienz der Werbeinvestitionen rücken stärker in den Fokus. Hier gilt es, die Balance zwischen Branding- und Performance-Komponenten in der Kommunikation bestmöglich zu justieren." Für den Bereich des Influencer Marketing erwartet die JOM Group derweil eine sinkende Dynamik und Investitionszuwächse, die erstmals seit fünf Jahren nicht mehr im zweistelligen Prozentbereich liegen.

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Autor: Stefan Schasche

In über 20 Jahren als Redakteur hat Stefan Schasche für diverse Zeitschriften über alles geschrieben, was Mikrochips oder Li-Ion-Akkus unter der Haube hat. Vor seiner Zeit bei der W&V schrieb er für das Schwestermagazin Kontakter über Kampagnen, Programmatic Advertising und internationale Werbethemen. 

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