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Stadtmarketing
#WirSindEinBerlin geht in die nächste Runde

Nach dem Ende von "Be Berlin" führt Glow die Kampagne "Wir sind ein Berlin" fort und zeigt die Gegensätzlichkeit der Stadt. Neben dem Hauptfilm wurde eine B-to-B-Version entwickelt, um Investoren anzulocken.

Text: W&V Redaktion

15. Dezember 2021

Links: Das markante Berliner Kunstduo Eva und Adele, die in dem neuen Imagefilm eines ihrer Artworks präsentieren.
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Nach der Ablösung von "be Berlin" und der Einführung der neuen Marke Berlins im September 2020, führen die Agentur Glow Communication und Produktionsfirma Gretchen die Stadtkampagne fort und stellen einen neuen Film vor: "Wir sind ein Berlin." So lautet das von Jung von Matt/Spree entwickelte Motto, welches auf auf der Vorarbeit von Ressourcenmangel basiert. Der Claim ist zugleich Kampagnenhashtag des neuen Films, der die Betrachter:innen in Form von Gegensatzpaaren auf eine Reise durch Berlin schickt: Vom Blick auf den Fernsehturm über den Dächern Berlins bis in den Underground-Technoclub, vom ausgezeichneten Sterne-Restaurant bis zur kultigen Currywurstbude und vom Kiez aus ins Kanzleramt.

Von Kiez bis Kanzleramt: Von locker und gemütlich bis zu den großen Entscheidungen.

Durch Gegensätze entwickelt sich die "Kraft des Wir"

Der Film besteht aus verschiedenen Szenen in denen vermeintliche Gegensätze bewusst aufeinander stoßen. Diese Kontraste werden textlich unterstrichen durch eine Wiederholung des wiederkehrenden Texteinstiegs "Wir sind". Johannes Krempl, Geschäftsführer von Glow sagt: "Klar besteht Berlin aus lauter Gegensätzen, die manchmal kaum miteinander vereinbar scheinen. Und dann sind sie es eben doch – und nicht nur das: Es entwickelt sich daraus sogar eine besondere Kraft. Die Kraft des Wir."

Die Protagonist:innen des Films seien echte Menschen, die die Stadt auf ihre ganz eigene Art bewegen. Aus den unterschiedlich erscheinenden Personen setze sich mosaikartig ein Gesamtbild, eine Gemeinschaft zusammen, sagt Glow in einer Mitteilung. "Wir wollen Teilhabe erzeugen unter allen Berlinerinnen und Berlinern und zeigen, dass die Stadt alle braucht, um Berlin zu sein", so Sebastian Wilke, Geschäftsführer Kreation bei Glow.

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Berliner Lokalgrößen runden den Film ab

Der Film ist außerdem gespickt mit lokal bekannten Berliner Stars: So kochen die Berliner Sterneköche Billy Wagner und Micha Schäfer aus dem Nobelhart und Schmutzig, der 1.FC Union spielt dem Tangoduo Leandro Furlan und Gaia Pisauro den Ball zu, der kanadische Comedian Daniel-Ryan Spaulding hat einen Gastauftritt mit seinem berühmten Ausruf "So Berlin!", der Berliner Graffiti-Künstler Steffen Seeger erstellt live ein Kunstwerk und das Künstler:innenduo Eva und Adele präsentiert eines ihrer Artworks. Außerdem zu sehen: Nyon, der Roboter der Berliner Hochschule für Technik und Mitarbeitende der Berliner Stadtreinigung.

Neben einer B2C-Version des Films, die sich an ein breites Publikum innerhalb und außerhalb Berlins richtet, gibt es eine zweite B2B-Fassung, die vorrangig bei internationalen Auftritten auf Messen sowie bei Präsentationen vor Wirtschaftsentscheider:innen zum Einsatz kommen soll. In dieser Fassung wird die gleiche Mechanik der Gegensatzpaare aufgegriffen, jedoch in stärker wirtschaftsorientierten Bildern umgesetzt. Die Botschaft: "Berlin is open for Business."

In einem Imagefilm über Berlin darf natürlich auch nicht die weltbekannte Clubkultur fehlen.

Von Agentur bis Drehort: Alles aus Berliner Hand

Die Filme sind außerdem eine rein Berliner Produktion: Glow Communication zeigt sich verantwortlich für Idee und Konzept, die Produktion übernahm die Filmfirma Gretchen. Regisseur der Filme ist der in Berlin lebende Christoph Bauer. Die Musik steuerte Fabian Grobe bei, der unter dem bekannten Label Bauhouse als DJ und VJ startete.

Gedreht wurde an bekannten Berliner Plätzen wie der Gebrüder-Grimm-Bibliothek, dem Roten Rathaus, im Club Anomalie, im "Blumen Laden" in der Marienburger Straße, auf der Goldelse, im Humboldthain, vor dem Futurium und natürlich am Brandenburger Tor.


Autor: Marina Rößer

hat lange in einem Start-Up gearbeitet, selbst eines gegründet und schreibt für W&V derzeit als Digital Nomad von überall aus der Welt. Sie liebt alles Digitale, gestaltet, fotografiert und kocht aber auch gerne.

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