Anzeige

Umfrage
Podcast-Hörer:innen sind offen für Werbung

Laut einer Umfrage sind Podcast-Hörer:innen offen für Werbung und tolerieren vor allem native Formate. Das sind vom Host eingesprochene Formate. Vor allem Gutscheincodes und ähnliches kommt an.

Text: W&V Redaktion

21. Januar 2021

Podcast-Hörer:innen stört es nicht, wenn ihr Lieblingsformat durch Werbung unterbrochen wird - im Gegenteil
Anzeige

Podcast-Hörer:innen sind offen für Werbung und erkennen ihren Nutzen. zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Unternehmen Podstars by OMR. Knapp unter 60 Prozent finden es positiv, wenn in ihrem Lieblings-Podcast ein Produkt beworben wird. Über 15 Prozent geben an, schon einmal ein Produkt gekauft zu haben, das ihnen in einem Podcast empfohlen wurde und über 50 Prozent sollen zumindest die Website einer in einem Podcast werbenden Marke besucht haben.

Am beliebtesten sind der Umfrage zufolge Gutscheincodes und Probemonate als "Call To Action". Besonders gut kommt vom Host eingesprochene native Werbung an – dafür sprechen sich 82 Prozent der Hörer:innen aus. Vorproduzierte Spots oder solche, die von externen Sprecher:innen vertont wurden, scheinen mit 25 und 21 Prozent weniger Zustimmung zu bekommen. 

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Die Befragten hören mehrmals pro Woche Podcasts

Über 92 Prozent der befragten Hörer:innen geben an, täglich oder mehrmals die Woche Podcasts zu hören. Ein Großteil  von ihnen, nämlich 87 Prozent, interessiert sich für Formate aus dem Bereich Unterhaltung. Über 73 Prozent sind besonders an Informationen interessiert, knapp 60 Prozent bilden sich mit den Audio-Formaten weiter und über 57 Prozent bevorzugen es, beim Zuhören zu entspannen. 

Laut der Umfrage, bei der Podstars über 1500 Podcast-Hörer:innen von Oktober bis Dezember 2020 befragt hat, sind fast 60 Prozent der Hörer:innen männlich, knapp unter 70 Prozent im Alter von 21 bis 35 Jahren. Auffällig ist, dass Podcast-Hörer:innen überdurchschnittlich gebildet sind. So geben über 85 Prozent der Befragten an, mindestens Abitur, über 55 Prozent einen akademischen Abschluss zu haben. Entsprechend hoch ist ihr Einkommen: Fast 50 Prozent verdienen über 2500 Euro netto im Monat. 


Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

Anzeige