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Digitalisierung
WDRs Cosmo wird zur digitalen Medienmarke

Cosmo, das junge, europäische Kulturradio des WDR in Zusammenarbeit mit Radio Bremen und dem rbb, baut seine Digital-Aktivitäten aus und entwickelt sich so zu einer Medienmarke weiter.

Text: W&V Redaktion

10. Januar 2022

Cosmo wird zu einer digitalen Medienmarke.
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Cosmo, das junge, europäische Kulturradio des WDR in Zusammenarbeit mit Radio Bremen und dem rbb, baut seine Digital-Aktivitäten aus und entwickelt sich so zu einer Medienmarke weiter. Neben dem linearen Radioprogramm investiert der Sender künftig 50 Prozent seiner Ressourcen in die Produktion digitaler Angebote. Damit geht Cosmo auf das veränderte Nutzungsverhalten seines Publikums ein.

Weiterhin im Fokus steht die hohe journalistische Qualität in den linearen wie auch digitalen Kanälen. Inhaltlich prägen dabei die Themen Diversität und kulturelle Vielfalt, Migration und Integration sowie Global Pop und Popkultur das Programm. Markenkern bleibt der Perspektivwechsel, der gesellschaftliche und politische Debatten um Sichtweisen über den eurozentrischen Blickwinkel hinaus bereichert.

Ein umfangreiches Sprachenangebot ist der USP des digitalen Angebots

"Unser Anspruch geht weit darüber hinaus, lineares Programm einfach ins Digitale zu verlängern. Digitale Transformation sollte mehr sein als die Suche nach Synergien. Deshalb haben wir uns entschieden, für jeden Ausspielkanal gesondert exzellente journalistische Formate zu entwickeln und zu produzieren - immer mit Blick auf die Bedürfnisse des Publikums und den Anforderungen der Ausspielwege", erläutert Programmchefin Schiwa Schlei.

Das einzigartige Sprachenangebot von Cosmo, das von WDR und rbb produziert wird, stellt sich künftig rein digital auf: Die traditionsreichen Radiosendungen wurden zu individuell auf die Communitys zugeschnittenen Podcasts in den Sprachen türkisch, polnisch, russisch, arabisch, serbisch/kroatisch/bosnisch, italienisch, spanisch, griechisch und kurdisch weiterentwickelt. "Gerade im Rahmen der Pandemie merken wir, wie wichtig das umfangreiche Sprachenangebot ist, um die Menschen umfangreich zu informieren und unserem Anspruch als öffentlich-rechtlicher Sender in der Informationsvermittlung gerecht zu werden", so Schiwa Schlei. "Die hohe Nachfrage hat uns bestärkt, hier künftig konsequent für das Digitale zu produzieren."

Das Podcast-Angebot wird ausgeweitet

Erweitert wird zudem das Podcast-Portfolio: In Zusammenarbeit mit Funk entsteht das dokumentarische Storytelling-Podcastformat "Deso – der Rapper, der zum IS ging". Mit "Schwarz, Rot, Blut" ist ein True Hate Crime Podcast in Arbeit, in dem rassistische Taten aufgearbeitet werden. Die Podcasts werden montags bis freitags ab 19 Uhr auch im Radio ausgestrahlt.


Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

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