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Retro-Trend im TV
ProSieben ruft wieder zur TV total Wok-WM

Im Winter 2022/23 sollen sich mutige Wok-Piloten wieder in den Eiskanal stürzen - das hat ProSieben-Chef Daniel Rosemann jetzt angekündigt. Produziert wird das Format von seinem Erfinder Stefan Raab.

Text: W&V Redaktion

28. Februar 2022

Die Vierer-Woks können schon mal wieder anfangen zu trainieren.
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Der Retro-Trend im TV nimmt kein Ende. Nachdem die RTL-Gruppe kürzlich verkündet hat, mehrere Formate wieder aufleben zu lassen, darunter auch das ehemalige Turmspringen von ProSieben, holt jetzt auch der Mitbewerber aus Unterföhring wieder einstige Quotenrenner aus dem Archiv.

In diesem Fall ist es ein weiteres Stefan-Raab-Format – und zwar das, mit dem die lange Reihe der "TV total"-Events einst begann: Die legendäre "TV Total Wok-WM" wird voraussichtlich im Winter 2022/23 wieder live On Air gehen.Diesmal mit dem neuen TV total-Moderator Sebastian Pufpaff.

"Die 'TV total Wok-WM' ist die Mutter aller 'TV total'-Events", so ProSieben-Chef Daniel Rosemann. "Im Winter 2022/2023 kommt zusammen, was zusammengehört: Wok und Eisbahn, Genie und Wahnsinn, Tradition und olympischer Geist, Sport und Ehrgeiz, die 'TV total Wok WM' und ProSieben."

Ist der "Wokl-Schorsch" wieder dabei?

Produziert wird das Spektakel, auch bekannt als "Die gefährlichste Dauerwerbesendung der Welt", wie einst von Erfinder Stefan Raab und seiner Firma Raab TV. Er meldet sich in der Mitteilung des Senders auch zu Wort: "Es wird Zeit, dass ProSieben wieder große Sportereignisse zeigt. Der Super Bowl war nur das Warm-up", so Raab.

Der Rekordhalter: Georg Hackl holte neun Goldmedaillen im Einer-Wok.

Er selbst wird sich allerdings wohl nicht wie einst den Eiskanal hinunterstürzen. Und auch die Frage, ob der Rekordhalter im Einer-Wok, Georg "Schorsch" Hackl, wieder mit von der Partie sein wird, ist noch offen.

Die "TV total Wok-WM" fand von 2003 bis 2015 insgesamt 13 Mal live auf ProSieben statt. In den letzten Jahren schalteten bei dem Event im Schnitt rund zwei Millionen Zuschauer ein. In seinen Glanzzeiten schaffte das Format beim jungen Publikum häufig einen Marktanteil von mehr als 20 Prozent.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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