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Studie
EU-Vergleich: Deutsche erhalten die meisten Pakete im Monat

Die Deutschen sind die fleißigsten Online-Shopper Europas, zeigt eine neue Studie der DPDgroup: Mit durchschnittlich 6,7 Paketen pro Monat führen sie den europäischen Vergleich an. Zulegen konnten Frischwaren und Getränke.

Text: W&V Redaktion

4. Mai 2022

21 Prozent der deutschen E-Shopper haben Frischwaren und Getränke im Internet bestellt.
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Zeit, Bequemlichkeit, kein Ansteckungsrisiko: Die Deutschen lernten die Vorzüge des E-Commerce in der Pandemie noch mehr zu schätzen denn je. Das neue "E-Shopper-Barometer" der DPDgroup zeigt, dass sie damit im europäischen Vergleich ganz vorne liegen. So werden 81 Prozent aller Onlineeinkäufe von regelmäßigen E-Shoppern getätigt – Personen, die mindestens einmal monatlich im Internet bestellen. Im EU-Vergleich erhalten sie dabei mit 6,7 Paketen die meisten Sendungen im Monat.

Seit der Corona-Pandemie bestellen die Deutschen mehr Frischwaren und Getränke im Internet. 21 Prozent der deutschen E-Shopper haben im Jahr 2021 Waren aus diesem Segment bestellt - das sind neun Prozentpunkte mehr als bei der Erhebung aus dem Jahr 2020. Dabei stehen vor allem verzehrfertige Lebensmittel und Tiefkühlkost hoch im Kurs.

Kosten werden als zu hoch empfunden
   

Auf der anderen Seite gaben 79 Prozent der Befragten an, keine Lebensmittel im Internet zu bestellen. Abschreckend ist für sie vor allem, dass sie keine Möglichkeit haben, die zu liefernde Ware im Vorfeld auf ihre Qualität und Frische oder aber ihre allgemeine Beschaffenheit zu prüfen. Doch auch der Preis ist derzeit noch ein Hemmnis innerhalb des deutschen E-Commerce. Sowohl die Kosten der Waren, als auch die Kosten der Lieferung, werden von mehr als 30 Prozent der Befragten als zu hoch empfunden.

Die Nachfrage in Produktbereichen, die nicht zur notwendigen täglichen Grundversorgung gehören, wurden weniger nachgefragt: Insbesondere die Kategorien Accessoires und Schmuck sowie Automobilzubehör haben über zehn Prozentpunkte verloren. 56 Prozent der Online-Shopper nutzen ihr Smartphone für den Einkauf im Netz, 47 Prozent gehen nach Empfehlungen aus Social Media und von Influencern.

Für die Studie wurden 23.394 europäische Online-Käufer ab 18 Jahren befragt, die seit Januar physische Waren online bestellt und dann per Paket zugestellt bekommen haben.


Autor: Julia Gundelach

ist freie Autorin mit Schwerpunkt Specials. Daher schreibt sie Woche für Woche über neue spannende Marketing- und Medien-Themen. Dem Verlag W&V ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002, später als Redakteurin der W&V.

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