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Talentgewinnung
DDB bringt "Das Handwerk" mit einem neuen Podcast ins Gespräch

Berufe, ohne die nichts geht. Der neue Podcast von DDB und der Zeit will Nachwuchs für Handwerksberufe gewinnen, richtet sich jedoch nicht direkt an die eigentliche Zielgruppe.

Text: W&V Redaktion

22. Juli 2022

DDB betreut "Das Handwerk" bereits seit 2020. Der Podcast ist die neueste Initiative.
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"Wer macht Morgen?" Diese Frage stellt eine neue Podcast-Serie des Handwerks, realisiert von DDB. In acht Folgen diskutiert Moderatorin Anna Planken mit prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Es geht um die Fragen, warum wir für die Zukunft jetzt umdenken müssen, und wie wieder mehr Menschen in die Berufe kommen, ohne die fast nichts funktioniert. Drei Folgen sind bereits draußen, am 22. Juli geht der Podcast bereits in die vierte Runde. Der Podcast ist dabei Teil der crossmedialen Imagekampagne "Das Handwerk – Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.", die DDB seit 2020 betreut. DDB Berlin agiert als Leadagentur, DDB Entertainment verantwortet PR und Social Media.

Zielgruppe ist nicht direkt der Nachwuchs, sondern Eltern und Lehrer:innen

Seit Juni werden in "Wer macht Morgen?" Zukunftsfragen diskutiert, wie etwa die elementare Bedeutung von Handwerksberufen für Klimawandel und Digitalisierung, was Erziehung und Bildung mit Fachkräftemangel zu tun haben und die Zufriedenheit mit dem eigenen Beruf. Die Bedeutung des Themas soll durch hochkarätige Gäste unterstrichen werden, zu denen eine Bundesministerin ebenso zählt wie ein Olympiasieger und ein Neurobiologe.

Das neue Format ist Teil einer Kampagne, mit der das deutsche Handwerk neue Akzente in der gesellschaftlichen Wahrnehmung setzen will. Der Podcast richtet sich vor allem an Eltern und Lehrer:innen sowie an alle, die bei der Berufswahl von Kindern eine zentrale Rolle spielen. Natürlich erhalten sie dabei auch Informationen zur Arbeitswelt und die Karrierechancen im Handwerk. "Unser neuer Podcast wirkt genau dort, wo wir als erstes mehr Handwerk brauchen: nämlich im öffentlichen Bewusstsein", sagt Susanne Plümecke, Geschäftsführerin von DDB Berlin. "Handwerk beginnt nicht erst in der Werkstatt, sondern viel früher. Im Podcast zeigen wir, wie wichtig auch das Bildungssystem und die Wertevermittlung sind."

Renommierte Gäste und Partner

Das Team von DDB verantwortet Planung, Konzeption und Begleitung des Podcast. Die Produktion der einzelnen Folgen, insbesondere Aufnahme und Schnitt, übernimmt mit Studio ZX ein Unternehmen der Zeit Verlagsgruppe. Die acht Folgen der ersten Staffel haben jeweils eine Länge von etwa 20 bis 30 Minuten und erscheinen im Zwei-Wochen-Rhythmus auf handwerk.de, zeit.de und allen gängigen Podcast-Plattformen wie zum Beispiel Spotify.

Moderiert wird der Handwerks-Podcast von Anna Planken, bekannt durch das ARD-Morgenmagazin. Spannende Einblicke sind garantiert: So erläutert etwa Bettina Schliephake-Burchardt, Konditormeisterin und TV-Jurorin bei "Das große Backen", welche Perspektiven eine Ausbildung im Handwerk für eine erfolgreiche Selbstverwirklichung eröffnet. Und Matthias Steiner, Olympiasieger im Gewichtheben und ausgebildeter Anlagenmechaniker, berichtet im Podcast, wie sehr er von seiner Ausbildung im Handwerk auch in seiner Karriere als Leistungssportler profitieren konnte.

Zu den weiteren Gesprächspartnern der ersten Staffel zählen Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie und Autor populärwissenschaftlicher Bücher, sowie der Philosoph Julian Nida-Rümelin, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates. 


Autor: Marina Rößer

hat lange in einem Start-Up gearbeitet, selbst eines gegründet und schreibt für W&V derzeit als Digital Nomad von überall aus der Welt. Sie liebt alles Digitale, gestaltet, fotografiert und kocht aber auch gerne.

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