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Studie
Seven One Audio definiert die True-Crime-Zielgruppe

Junge Frauen lieben True Crime. Dieses Wissen stützt eine Studie von Seven One Audio jetzt empirisch und fragt welche Werbung in diesem Umfeld gut ankommt.

Text: W&V Redaktion

22. September 2022

Junge Frauen hören gerne True Crime. Das bestätigt eine Studie.
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Werben im Umfeld von Mord und Totschlag? Ist für all jene Marken sinnvoll, die junge Frauen erreichen wollen. Denn: Seven One Audio hat sich in einer Studie mit der Hörer:innenschaft von True-Crime-Podcasts beschäftigt. Das Ergebnis überrascht nicht, ist doch schon lange klar, dass es vor allem weibliche Hörer:innen sind, die sich gerne gruseln. Kein anderes Genre wird von einer vergleichbaren Anzahl an weiblichen Hörer:innen konsumiert, die sehr offen für Werbung in Podcasts sind.Und: True-Crime-Hörer:innen lieben ihre Hosts. Diese werden als echte "Meinungsmacher:innen" mit hoher Glaubwürdigkeit angesehen und sind daher relevante Werbebotschafter:innen.

Die wichtigsten Ergebnisse der True-Crime Studie im Detail: 93 Prozent der rund 4.000 befragten True-Crime-Hörer:innen sind weiblich. Auch ein großer Teil der Hosts sind Frauen, so haben acht der 15 beliebtesten True-Crime-Podcasts ausschließlich weibliche Hosts. 58 Prozent der True-Crime-Fans sind zwischen 20 und 29 Jahre alt und weisen – wie Podcast-Fans generell – einen höheren Bildungsgrad auf. Zu ihren Interessen zählen Themen wie Nachhaltigkeit, Reisen und Ernährung, aber auch Politik, Gesundheit und Kosmetik. Über 90 Prozent geben an, finanzielle Unabhängigkeit, eine gesunde Umwelt und Bildung als wichtig zu empfinden.

True-Crime-Hörerinnen sind zudem Heavy User:innen. 88 Prozent der Befragten hören jede Folge ihres Lieblingspodcasts mindestens einmal pro Woche. Durchschnittlich konsumieren sie drei True-Crime-Podcasts regelmäßig. Die Befragten hören die Formate hauptsächlich bei der Hausarbeit (69 Prozent), aber auch unterwegs in Bus und Bahn (54 Prozent) oder im Auto (53 Prozent). Vor allem die junge Zielgruppe gibt viele weitere Nutzungssituationen wie "beim Essen" (>40 Prozent) an. True-Crime-Podcasts sind also kein "Second-Screen-Medium", sondern sie genießen die volle Aufmerksamkeit ihrer Hörer:innen.

Die Hosts kommen gut an

Die True-Crime-Community fühlt sich mit den Hosts ihrer Lieblings-Podcasts sehr stark verbunden und bewertet sie ausschließlich überdurchschnittlich positiv. 96 Prozent der Befragten stimmen zu, dass die Hosts "unterhaltsam" und "glaubwürdig" sind. Und das färbt ab: Eine große Mehrheit (80 Prozent) ist überzeugt, dass sich die Glaubwürdigkeit der Podcaster:innen auf beworbene Marken überträgt. Auch die Kompetenz, die die Hörer:innen ihren Hosts zuschreiben, projiziert sich laut 70 Prozent der Befragten auf die beworbene Marke. Als besonders passend für Werbung in True-Crime-Podcasts werden Audio- und Video-Streamingdienste, Serien, Filme und Unterhaltung, Ernährung und Lebensmittel, (alkoholische) Getränke, Telekommunikation und Snacks bezeichnet.

Aus den internationalen und auch deutschen Podcast-Charts sind True-Crime-Podcasts nicht mehr wegzudenken: So sind in der aktuellen Erhebung "ma Podcast" vier der zehn reichweitenstärksten Podcasts dem True-Crime-Genre zuzuordnen. Der neuen Studie von Seven.One Audio liegen Befragungen von rund 4.000 True-Crime-Hörer:innen zugrunde. 


Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

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