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Spenden-Aktion
NFT-Plattform verkauft Milan-Shirt aus dem Sudan

Die NFT-Plattform Fansea steht kurz vor ihrem Launch und schafft mit einer Spenden-Aktion Aufmerksamkeit: Die Erlöse aus dem Verkauf eines virtuellen AC Mailand-Trikots gehen an die Charity des Clubs.

Text: W&V Redaktion

11. April 2022

Das Trikot als NFT
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Als der dänische Fotograf Jan Grarup die Auswirkungen der schweren Überschwemmungen im Südsudan dokumentierte, machte er einen ungewöhnlichen Tauschhandel: Er bot einem Jungen für dessen ramponiertes AC Mailand-Trikot ein nagelneues Jersey des italienischen Clubs. Der Junge willigte ein, Grarup nahm sein Souvenir nachhause und schenkte es der Wohltätigkeitsorganisation des Vereins. Seither ist es im Vereinsmuseum ausgestellt.

Die Geschichte könnte hier zu Ende sein. Ist sie aber nicht, weil es das zerfetzte Trikot nun als NFT zu kaufen gibt. Auf der Plattform Fansea können Fans ein virtuelles Abbild des Shirts erwerben. Die Einnahmen fließen als Spende an Fondazione Milan, die bereits erwähnte Charity des Clubs.

Bei einer Stückzahl von 75.817 NFT-Trikots (so viele, wie es Sitzplätze im Stadion des AC Mailand gibt) und einem Preis von je 45 Euro könnten dabei über drei Millionen Euro generiert werden. Unterstützt wird das Projekt durch die Krypto-Handelsplattform BitMEX, die seit 2021 den Verein sponsert.

"Wir sind sehr stolz darauf, dass sich der AC Mailand für den Einstieg in die Welt der NFTs mit BitMEX und Fansea als Partner entschieden hat. Diese Zusammenarbeit ist die ideale Grundlage für viele kommende Projekte von Fansea", sagt Alexander Schlicher, Gründer und CEO von Fansea.

Die Spenden-Aktion ist somit ein Vorbote für den Launch der Fansea-App. Mit ihr sollen Fans und NFT-Begeisterte Zugang zu weiteren ikonischen Objekten aus Sport und Entertainment erhalten, heißt es. Einige der Collectibles lassen sich außerdem per 3D-Druck in die reale Welt holen, teilt die Plattform mit.

Fansea wurde von Alexander Schlicher als Teil des Frankfurter Startups My Football Space entwickelt und fungiert zukünftig als Dachmarke des Unternehmens.


Autor: Maximilian Flaig

studierte Amerikanistik in München, volontierte bei W&V und schrieb währenddessen auch für die Süddeutsche Zeitung. Der gebürtige Kölner betreut die Themenbereiche Sport, MarTech, Business Model und SEO/SEA.

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