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#FahrSicher!
DVR und Ballhaus West: Wieso weniger mehr ist

Gerade auf Landstraßen passieren immer wieder schlimme und oft auch tödliche Unfälle. Mit reduzierten Plakaten machen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und Ballhaus West auf die Gefahren aufmerksam.

Text: W&V Redaktion

23. September 2022

Plakate mit Wirkung: DVR und Ballhaus West.
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Einmal mit etwas zu viel Risiko durch die Kurve und schon ist es passiert. Auf Landstraßen gibt es immer wieder schwerste Unfälle, nicht selten mit Todesfolge. Für bewussteres und angepasstes Fahren wirbt daher die Agentur Ballhaus West gemeinsam mit dem Neukunden, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat, auf ebenso reduzierten wie smarten Plakaten im Rahmen der Kampagne "FahrSicher!". Die insgesamt vier Plakate enthalten jeweils nur ein Wort, bei dem ein Teil durch Reifenspuren verunglückter Autos oder Motorräder durchgestrichen wird. Und so wird aus dem "Risikofreude" schlicht "Freude" oder aus der "Sauftour" eine "Tour". Da die Plakate in sieben Bundesländern direkt an Straßen aufgestellt werden, war ein kurzer und prägnanter Stil gefragt, der sofort verstanden wird und im Gedächtnis bleibt. Beides dürfte bei den Plakaten der Fall sein. 

Influencer und neue Content-Formate 

Bei den Plakaten allein wird es allerdings nicht bleiben. Ballhaus West entwickelt darüber hinaus noch weitere Kampagnenmotive, die als digitale Assets ausgespielt werden. Dazu kommen Influencer sowie neue Content-Formate in den sozialen Medien zum Einsatz. Eines der Motive zeigt ein verunglücktes Motorrad – und Motorradfahrer sind am Ende auch die am meisten gefährdete Gruppe im Straßenverkehr. Von den 2021 im Straßenverkehr getöteten Menschen waren 409 und somit 77 Prozent mit dem Motorrad unterwegs. Zum Vergleich: Insgesamt fahren auf Deutschlands Straßen etwa 4,7 Millionen Motorräder, aber mehr als zehnmal so viele Autos.  


Autor: Stefan Schasche

In über 20 Jahren als Redakteur hat Stefan Schasche für diverse Zeitschriften über alles geschrieben, was Mikrochips oder Li-Ion-Akkus unter der Haube hat. Vor seiner Zeit bei der W&V schrieb er für das Schwestermagazin Kontakter über Kampagnen, Programmatic Advertising und internationale Werbethemen. 

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