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Nachhaltigkeit
Jung von Matt baut am neuen Strabag-Image

Das Video des Bau- und Technologiekonzerns Strabag spart nicht mit derber Sprache, wenn es um die Versäumnisse der Branche in Sachen Nachhaltigkeit geht. Das soll sich ändern. Erstes Beispiel: die Kampagne von Jung von Matt Impact. 

Text: W&V Redaktion

16. November 2022

So wirbt Strabag für seine Nachhaltigkeitsziele: "Unsere größte Baustelle? Die Zukunft."
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Bauen verursacht 38 Prozent des CO₂-Ausstoßes der Welt - so beginnt der aktuelle Kampagnenspot von Strabag. Wenn es nach dem Bauunternehmen geht, wird sich das jedoch bald ändern. Strabag möchte bis 2040 klimaneutral werden. 

Was der Konzern bereits tut, um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, und was dazu in den kommenden Jahren weiterhin nötig ist, soll künftig im Mittelpunkt der Kommunikation stehen. Dafür entwickelt Strabag ihren bisherigen Unternehmensslogan "Teams work." weiter und rückt das Thema "Nachhaltig bauen und Fortschritt schaffen" mit einem neuen Claim noch stärker in den Fokus: "Strabag – Work On Progress".

Mit diesem selbstbewusst formulierten Unternehmensanspruch gehen eine Neugestaltung von Logo und visuellem Auftritt von Strabag und auch der Marke Züblin einher. Die dazugehörige Kampagne zielt auf den verstärkten Austausch mit Fachzielgruppen und der allgemeinen Öffentlichkeit ab.

Im Rahmen dieser internen und externen Kommunikationskampagne rund um die ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie hat sich Strabag für Jung von Matt Impact als Partner für die klimaneutrale Umsetzung der Mediakampagne entschieden. "Wir freuen uns sehr, Strabag als neuen Kunden gewonnen zu haben und sind stolz, Begleiter auf diesem nachhaltigen Weg zu sein", sagt Patrizia Böing, Geschäftsführerin JvM Impact.

Die Baubranche will Verantwortung übernehmen

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"Der Bausektor steht derzeit für die Hälfte des globalen Rohstoffbedarfs und verursacht 38 Prozent der Treibhausgas-Emissionen weltweit", erklärt Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE. "Wir müssen in der Baubranche daher unsere Arbeit, unsere Prozesse und Materialien ein großes Stück weit neu erfinden, sonst sind die europäischen und weltweiten Klimaziele nicht zu erreichen. Ein simples 'Weiter wie früher' können wir uns weder ökologisch noch ökonomisch leisten. Für uns als Strabag-Unternehmensgruppe heißt das auch, dass alles, was wir in der aktuellen Energie- und Rohstoffkrise tun und investieren, zugleich zukunftstauglich sein muss."

Klemens Haselsteiner, im Vorstand der Strabag SE für Innovation und Nachhaltigkeit zuständig und designierter Nachfolger von Thomas Birtel als CEO, ergänzt: "Kaum eine Branche steht so sehr in der Verantwortung wie der Bau, unter höchstem Zeitdruck Lösungen zu finden, die klimaverträglich und umweltschonend, wirtschaftlich und sozial sind. Daran bauen wir – heute, morgen und übermorgen. Unsere Zukunft ist unser einziges Gebäude, das nie fertig wird. Ein Gebäude, an dem wir immer weiterarbeiten wollen. Unsere neue Positionierung ist für uns daher zugleich eine aufrichtige Verpflichtung, als Vorreiterin in der Branche Wandel zu gestalten und verstärkt den Austausch darüber zu suchen."

Auch die Kampagne ist CO₂-neutral

Ab sofort rückt Strabag den neuen Unternehmensclaim "Work On Progress" in einer externen Kommunikationskampagne in den Blick. Image-Anzeigen online und offline sowie großformatige Werbeflächen sprechen die Herausforderungen der Baubranche offen an und formulieren den Anspruch von Strabag, beim Bau für Fortschritt und Nachhaltigkeit zu sorgen, im Sinne von "Irgendwo muss man beim Klima ja anfangen. Wir bei uns". Ergänzende Dialogformate für Mitarbeiter:innen, Branche und Öffentlichkeit sollen den Austausch fortführen und vertiefen.

Als verantwortliche Agentur für die strategische Mediaplanung on- und offline sowie den Mediaeinkauf in der DACH-Region hat JvM Impact auch den CO₂-Footprint der Mediakampagne analysiert und optimiert. Nicht vermeidbare CO₂-Emissionen werden in Kooperation mit ClimatePartner durch regionale Baumpflanzungen in Deutschland und Österreich kompensiert. 

Die Kampagne ist mit Online-Anzeigen auf den Social-Media-Kanälen und als Banner zu sehen. Zusätzlich wird ein Spot im TV ausgestrahlt, hinzu kommen Großplakate im öffentlichen Raum. Die Printanzeigen werden in unterschiedlichen Fachzeitschriften mit thematischem Fit in der affinen B2B Zielgruppe beworben. Bei OOH kommen 18/1 als Großflächen und Megalights im selektierten Umfeld in DE und AT zum Einsatz.  


Autor: Lisa Plank

Lisa Plank hat an der Technischen Universität München Politikwissenschaften studiert. Ihr Volontariat hat sie während des Studiums als Stipendiatin des Institut für Journalistenausbildung der Passauer Neuen Presse absolviert. Weitere Stationen waren die Allgemeinen Zeitung Namibia und das ZDF Auslandsstudio in Paris. Jetzt arbeitet sie als freiberufliche Journalistin und Filmemacherin in München und Windhoek.

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