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Landesmarketing
Kampagne: Jeder will nach Brandenburg

Brandenburg investiert ins Marketing. Das nordöstliche Bundesland wirbt um weitere Zuzügler und hebt hierbei Lebensqualität, Erholungswert und Wirtschaftsdynamik hervor. Den Auftritt hat Scholz & Friends gestaltet.

Text: W&V Redaktion

23. August 2022

Tesla darf in den Brandenburg-Auftritten natürlich nicht fehlen.
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Wer in Berlin sagt, er wohne „jwd“, meint „janz weit draußen“ – also irgendwo hinter Potsdam oder Oranienburg auf dem flachen Brandenburger Land. Das Landesmarketing Brandenburg will jetzt diesem Kürzel eine völlig neue Bedeutung geben. Jwd steht demnach für „Jeder will dahin.“ Das ist der Claim der neuen, von Scholz & Friends gestalteten Motive.

In fünf plakativen Auftritten werden jeweils drei Begriffe aufgezählt, die Lebensqualität, Erholungswelt und Wirtschaftsdynamik des früher oft als „Sandbüchse“ verspotteten Bundeslands widerspiegeln. „Brandenburg hat sich von einem unbeschriebenem 'weißen Blatt' zum führenden Zuzugs- und Aufsteigerland in Deutschland entwickelt", freut sich Benjamin Grimm, Staatsekretär in der Potsdamer Staatskanzlei. „Wir wollen, dass sich dies noch mehr herumspricht."

Grimm spielt auf die jüngsten Zuzugszahlen an. Dem Landesamt für Statistik zufolge sind 2021 über 83.000 Bundesbürger (2020: rund 80.000) nach Brandenburg gezogen, was die Landesregierung vor allem auf die Neuansiedlungen von Microvast, BASF und Tesla zurückführt. Auf die spielen auch die JWD-Motive an. Abzüglich der Wegzüge bedeutet dies ein Bevölkerungsplus von 17.000. Brandenburg ist laut Grimm „führend“ bei den Salden der deutschen Binnenwanderung.

Die JWD-Auftritte sind Teil der seit 2019 laufenden Dachkampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“ und kosten rund ein Drittel des aktuellen Marketingetats von rund 800.000 Euro. Geplant sind Werbeeinsätze im Internet sowie auf Social Media und Events.

Einige der Motive:

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