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Neuer Kreativdirektor
United Colors of Benetton definiert sich neu

United Colors of Benetton richtet sich neu aus und engagiert dafür Andrea Incontri als neuen Kreativdirektor. Die Ästhetik von Benetton soll modischer, diverser und individueller werden.

Text: W&V Redaktion

31. August 2022

Drei Models in der aktuellen Kollektion von United Colors of Benetton.
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Bei United Colors of Benetton hat man sich viel vorgenommen: Die Marke möchte ihr Image erneuern, gleichzeitig aber ihrem Stil treu bleiben. Dafür wurde der Architekt und Designer Andrea Incontri zum neuen Kreativdirektor ernannt. Seine erste Kollektion wird er im September auf der Mailänder Fashion Week vorstellen, außerdem wurde ihm die Verantwortung übertragen, die Mode auch in den Mittelpunkt der strategischen Positionierung zu stellen und ihr kreatives Erbe in die Zukunft zu lenken. 

Andrea Incontri

"Wir sind sehr stolz, dass Andrea Incontri der Benetton-Familie beitritt, denn wir sehen in ihm den Enthusiasmus und Pioniergeist, der die Entstehung und die Geschichte unserer Marke kennzeichnet", sagt Massimo Renon, Chief Executive Officer der Benetton Group. "Benetton ist ein kreatives wie auch kommerziell erfolgreiches Unternehmen, das in den letzten 50 Jahren dazu beigetragen hat, die Sensibilität für Mode zu steigern und gleichzeitig ein kollektives Bewusstsein für eine Vielzahl sozialer Probleme in Italien anzusprechen. Die Ernennung von Incontri bringt neue Energie in die Erfolgsgeschichte des Unternehmens und der Marke. Er unterstreicht die Kraft einer neuen Generation, die die italienische Modeindustrie in ein neues Zeitalter führt – jetzt wo eine Neudefinition von Mode mitsamt ihrer sozialen Verantwortung dringend notwendig ist."

Mode als Ausdruck der eigenen Identität

Dank seines kreativen Erfahrungsreichtums, der Architektur und Mode umfasst, hat Incontri Zugang zu Kreativität und den Menschen – dies bewies er sowohl mit seiner eigenen Marke wie auch mit der kreativen Leitung von Tod's. Seine Designphilosophie bezeichnet er als "formale Subtraktion" anhand derer er Benetton innerhalb der heutigen, vielschichtigen Welt neu positioniert.

"Ich fühle mich sehr geehrt, zu Benetton zu kommen", sagt Incontri. "Es handelt sich um ein Unternehmen, eine Marke, eine Kreativ- und Produktphilosophie, die eine große Bedeutung sowohl für meine persönliche und berufliche Ausbildung als auch für Italien als Ganzes hat, und zwar nicht nur in den Bereichen Industrie und Mode. Ich bin sehr stolz darauf, diese Position anzunehmen, da sie mir die Möglichkeit gibt, an einem Werteprojekt mitzuwirken, das eine breite Palette kultureller Themen umfasst und die verschiedenen Aspekte der modernen Gesellschaft betrifft.“

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Diesen Ansatz erkennt man auch in der aktuellen Kollektion sowie der begleitenden Werbekampagne. Die Farben, die sowohl von männlichen und weiblichen Models getragen wird, erstrahlen in der neutralen Kulisse. Im Mittelpunkt steht der Körper als Sprache und narratives Werkzeug, das es jedem ermöglicht, die eigene Identität, als Gesamtheit aus Wünschen, Gefühlen, Ambitionen und Schwächen zu vermitteln. "You can be everything", heißt das neue Motto des Instagram-Profils von United Colors of Benetton. Die Werbekampagne wird im August in Italien und international mit Plakaten, Werbung in Online- und Offline-Medien sowie über die digitalen Kanäle der Marke veröffentlicht.

Das Kreativteam hinter der Kollektion zeichnet sich durch die Nutzung nachhaltiger und hochwertiger Materialien aus. Der für die Kampagne engagierte Fotograf ist Giampaolo Sgura, das Styling wurde dem Dänen Jakob K anvertraut. Das Testimonial ist das niederländische Topmodel Rianne Van Rompaey. 


Autor: Lisa Plank

Lisa Plank hat an der Technischen Universität München Politikwissenschaften studiert. Ihr Volontariat hat sie während des Studiums als Stipendiatin des Institut für Journalistenausbildung der Passauer Neuen Presse absolviert. Weitere Stationen waren die Allgemeinen Zeitung Namibia und das ZDF Auslandsstudio in Paris. Jetzt arbeitet sie als freiberufliche Journalistin und Filmemacherin in München und Windhoek.

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