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#CleanUpForGood
Vodafone-Kampagne: Daten löschen für die Umwelt

Wer etwas für die Umwelt tun möchte, der denkt in erster Linie an den Verzicht auf Autofahrten oder Flugreisen. Vodafone macht in einer Kampagne dagegen auf ein vollkommen anderes Umweltproblem aufmerksam.

Text: W&V Redaktion

22. April 2022

Datenmüll in der Cloud ist Gift für die Umwelt.
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Wer das Wort "Umweltsünde" hört, der denkt in erster Linie an Dinge wie unnötige Autofahrten, Flugreisen in den Urlaub oder die Massentierhaltung. Doch es gibt auch Umweltsünden, an die so gut wie niemand denkt, die aber trotzdem erhebliche Auswirkungen auf unsere Erde haben können. Auf diese Umweltsünden macht Vodafone in der von Jung von Matt Next Alster entwickelten Kampagne #CleanUpForGood aufmerksam.

Im Zentrum der Kampagne steht ein Video mit den Influencern Romina Palm, Laserlica und Bao-Chii Nguyen, die mit einer erstaunlichen Rechnung konfrontiert werden: Alle Cloud-Nutzer in Deutschland, die jeweils 1000 Fotos in der Cloud speichern, produzieren zusammen jährlich etwa 11.000 Tonnen CO2. Das, so hat Vodafone errechnet, entspricht in etwa 87.000 Flugreisen von Hamburg nach München.  

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Daten löschen und CO2 sparen 

Statt sich also auf Tempolimits und Reiseverbote zu konzentrieren, könnte jeder Einzelne schonmal bei sich selbst beginnen. Das Löschen alter Mails, das lokale Speichern von Fotos statt in der Cloud oder das Aussortieren von Messages tut dem einzelnen User überhaupt nicht weh und der Umwelt mit Sicherheit gut. Auf einer eigens eingerichteten Website kann jeder für sich selbst berechnen, wie viel CO2 sich durch das Löschen von Daten einsparen lässt.     

Die Kampagne läuft vom 22. April bis zum 13. Mai in den Sozialen Medien von Vodafone und der beteiligten Influencer und wird in Digital Out Of Home verlängert.  

Worauf die Kalkulation mit den 87.000 Flugreisen beruht, teilt Vodafone übrigens nicht mit. Wer den CO2-Ausstoß einer Flugreise von Hamburg nach München mit dem ICAO Carbon Emissions Calculator berechnet, landet bei 79,4 Kilogramm CO2 pro Person und Reise. 11.000 Tonnen CO2 würden daher nicht 87.000, sondern sogar 138.539 Flugreisen von Hamburg nach München entsprechen.    


Autor: Stefan Schasche

In über 20 Jahren als Redakteur hat Stefan Schasche für diverse Zeitschriften über alles geschrieben, was Mikrochips oder Li-Ion-Akkus unter der Haube hat. Vor seiner Zeit bei der W&V schrieb er für das Schwestermagazin Kontakter über Kampagnen, Programmatic Advertising und internationale Werbethemen. 

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