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TechTäglich
Apples neues MacBook Air: Was es wirklich kostet

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit dem neuen MacBook Air im Konfigurator und mit dem Öko-Handy Fairphone 4 im Monatsabo.

Text: W&V Redaktion

17. Juni 2022

MacBook Air M2: Mit guter Ausstattung wird’s teuer.
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Apples neues MacBook Air: Was es wirklich kostet

Heute um 14 Uhr startet Apple in seinem Online Store den Verkauf des 13 Zoll großen MacBook Pro, das erstmals mit dem neuen M2-Chip ausgerüstet ist. Die Preise starten bei 1.599 Euro, in Maximalausstattung geht’s rauf auf bis zu 2.979 Euro. Dafür gibt es übrigens noch das alte Gehäuse mit der animierten Funktionsleiste "Touch Bar", die Apple in den Modellen mit 14 und 16 Zoll bereits letztes Jahr aussortiert hat. Wesentlich spannender wird der Start des komplett neuen M2-MacBook Air, den Apple nach wie vor nur für "nächsten Monat" ankündigt, also für Juli. Ein exaktes Datum gibt es noch nicht.

Das neue MacBook Air ist tatsächlich dünner als das erste iPhone von 2007.

MacBook Air schneller als der Mac Pro

In Sachen technische Daten kann das neue Air auf jeden Fall überzeugen. MacRumors rechnet vor, dass die M2-MacBooks schneller laufen als der Einstiegs-Mac Pro – obwohl sie gut 5.000 Dollar weniger kosten. Während Apples Profi-Rechner mit 8‑Kern Intel Xeon W Prozessor beim Geekbench-5-Test im Multi-Core-Modus auf 8.027 Punkte kommt, schaffen das MacBook Air und das identisch ausgestattete MacBook Pro mit dem M2-Chip 8.928 Punkte. Damit hängen sie den Mac Pro ab, der eindeutig reif für die Rente ist. Und noch eine erstaunliche Zahl zum neuen MacBook Air: Mit 11,3 Millimetern Höhe ist es tatsächlich dünner als das erste iPhone von 2007, das 11,6 Millimeter "dick" war. Das hat CultofMac ausgemessen.

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Preise bis zu 2.999 Euro

Bleibt die Frage nach den Preisen. Und die sind beim M2-MacBook Air deftig. Denn während das bisherige M1-Air bei 1.129 Euro gestartet ist, geht es beim neuen M2-Modell erst bei 1.499 Euro los. Das sind 370 Euro mehr als bisher. Und wer nicht die Basisausstattung bestellt, kann das Doppelte ausgeben.

W&V hat den Konfigurator angeworfen
  • Mit 512 GB SSD-Speicher statt der standardmäßigen 256 GB kostet das neue Air 1.849 Euro.
  • Mit dem Maximum von 24 GB Arbeitsspeicher werden daraus 2.309 Euro.
  • Wer dann noch auf die größtmöglichen 2 TB SSD-Speicher erhöht, landet bei 2.999 Euro. Wichtig: Nachträglich aufrüsten lassen sich beim M2 weder RAM noch SSD.

Wenigstens das schnellere und größere 67-Watt-Netzteil (statt Zweifach-USB-C mit 35 Watt) liefert Apple auf Wunsch ohne Mehrkosten. Mit gut 3.000 Euro Maximalpreis hat sich das MacBook Air mit M2-Chip von der Idee eines Einstiegsrechners aber weit entfernt. Diese Rolle spielt das M1-Air, das ab 1.199 Euro (70 Euro Preiserhöhung) weiter im Programm bleibt.

Das sind die Themen von TechTäglich am 17. Juni 2022:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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