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TechTäglich
Das erste "Tesla-U-Boot" geht in Produktion

Heute in TechTäglich: Eine Yacht zu besitzen, wird zur Nebensache. iSpace2o, das erste U-Boot für Privatbesitzer, geht in die Produktion. Um das Unterwassergeschoss ranken sich aber noch viele Geheimnisse.

Text: W&V Redaktion

5. Mai 2022

Im Tesla-Stil: das neue U-Boot von iSpace2o.
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Mein Haus, mein Auto, mein Boot: Hier sprechen wir künftig in vermögenden Kreisen nicht über irgendeine Yacht. Mann und Frau von Welt können sich das erste eigene U-Boot kaufen. Die "Deepseaker DS1" des italienischen Start-ups iSpace2o geht tatsächlich in Produktion.

Der motorisierte Wal ist ein Unterwasser-Tragflächenboot, das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 43 km/h aus dem Wasser schnellen wird. Tauchen kann es bis zu 50 Meter Tiefe. Wenn du also den Hafen von Monaco ansteuern willst, wirst du bis zuletzt nicht gesehen…

Im Strudel laut Hersteller trotzdem sicher: die iSpace 2o.

Das vollelektrische U-Boot mit laut Hersteller leisen Düsen birgt aber noch einige Geheimnisse: Wie lang gleitet es durchs Wasser? Der Akku ist noch ein Rätsel. Gepowert wird es auf jeden Fall über einen alternativen Wasserstoffantrieb. 

iSpace2o geht für das Nerd-Schiff eine Partnerschaft mit Like-a-Fish ein. Okay, klingt alles wie Real-Satire, ist aber real: Like-a-Fish versorgt die U-Boot-Passagiere – bis zu vier Personen – mit "nahezu unbegrenztem Sauerstoff unter Wasser".

Navigiert wird über eine KI, sie sei "Tesla-ähnlich". Im Boot sind GoPros und AR-Headset-Displays verbaut. Unterwasser-Audio ist auch garantiert. Die ersten zehn Schiffe sind bereits an eine Kreuzfahrtgesellschaft verkauft, die Touristen damit herumschippern will.  

Das sind die weiteren Themen in TechTäglich am 5. April 2022:

Apple-Auto und iPhone 14 unbezahlbar?

Zum Wein-en: KI ersetzt den Sommelier

Abtreibungen: Mieses Spiel mit Standort-Daten


Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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