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TechTäglich
Es lebe der Sport: Das bietet das Nintendo-Fitnessstudio

Ab 2006 wurde das Fuchtel-Sportspiel "Wii Sports" mit seiner Bewegungssteuerung zum erfolgreichsten Spiel der Nintendo-Geschichte. Nun ist der Nachfolger für die Switch-Konsole da.

Text: W&V Redaktion

4. Mai 2022

Spiel, Satz – und jede Menge Spaß: Sport à la Nintendo.
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Es lebe der Sport: Das bietet das Nintendo-Fitnessstudio

2006 hat Nintendo die Spiele-Welt mit "Wii Sports" auf den Kopf gestellt. Sportspiele wie Tennis, Golf oder Boxen gab es auf Konsolen und Computern zwar auch schon vorher – aber immer nur mit Knöpfchendrücken. "Wii Sports" machte mit seiner Bewegungssteuerung das Wohnzimmer erstmals zum Fitnessstudio. Wer mit dem Wii-Controller in der Hand geboxt oder beim Tennis aufgeschlagen hat, war am Ende ordentlich aus der Puste. Nebenwirkungen: Muskelkater – und jede Menge Fernbedienungen, die aus Versehen in den TV-Bildschirm flogen und die Versicherungen beschäftigten. Der Spaß war so groß, dass "Wii Sports" mit über 82 Millionen verkauften Exemplaren zum erfolgreichsten Nintendo-Spiel der Geschichte wurde.

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Exaktere Steuerung als bisher

16 Jahre danach gibt es jetzt den Nachfolger "Nintendo Switch Sports". Das Fuchtel-Spielprinzip ist unverändert geblieben. Und mit den JoyCon-Controllern der Switch funktioniert die Steuerung etwas genauer als früher. Im Comic-bunten "Spocco Square Sportcenter" sind wie beim Vorgänger Tennis und Bowling im Angebot. Neu am Start sind Fußball, Volleyball, Badminton und der Schwertkampf Chambara. Später soll per Gratis-Download Golf dazukommen.

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Ideal für Familien und Parties

Seine Stärken zeigt "Switch Sports" am besten als Familien- und Partyspiel. Vor allem das virtuelle Bowlen funktioniert exzellent, inklusive geschicktem Anschneiden der Kugeln. Volleyball, Tennis und Badminton sind leicht zu lernen – spezielle Schläge erfordern aber viel Geschick und etwas Glück. Schwertkampf und Fußball sind arg chaotisch. Beim Fußball macht vor allem ein Elfmeterschießen Spaß, bei dem sich der JoyCon-Controller mit einem beigelegten Gurt an den Oberschenkel schnallen lässt. Insgesamt also kein Grund für Winston Churchills "No Sports". Vor allem mit mehreren Spielern sorgt Nintendo für launige und schweißtreibende Wohnzimmer-Unterhaltung – auch wenn der "Wow"-Effekt von 2006 natürlich fehlt. (Für Switch, ab 6 Jahren, 40 bis 50 Euro)

Das sind die Themen von TechTäglich am 4. Mai 2022:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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