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TechTäglich
Katze froh: Das erste Videospiel für Haustiere

Auf Platz eins der tierisch beliebten PlayStation-Spiele steht keiner der Klassiker wie "FIFA 22" oder "F1 22" – sondern eine Katzensimulation aus Frankreich, von der Miezen weltweit begeistert sind.

Text: W&V Redaktion

25. Juli 2022

Katze miez PlayStation – Stray ist der neue Spielehit.
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Katze froh: Das erste Videospiel für Haustiere

Katzen würden Whiskas kaufen – und "Stray" spielen. Der neue Indie-Hit für PlayStation 4/5 und für PC macht gerade auf Social Media Furore, als erstes Spiel, das bei Haustieren mindestens so beliebt ist wie bei Menschen. In dem Abenteuer von Entwickler BlueTwelve Studio aus Montpellier in Südfrankreich geht es um eine streunende Katze, die sich in einer Stadt wiederfindet, die von Robotern, Maschinen und Viren bevölkert ist. Mit Hilfe der Drohne B-12 macht sich die Katze auf zwei Beinen auf den Weg, um ihre Familie wiederzufinden. Das rund 30 Euro teure Spiel ist in der Ego-Perspektive der Katze zu sehen – was offenbar so überzeugend gelungen ist, dass Katzen gar nicht genug davon bekommen, beim Spielen von "Stray" zuzuschauen. Laut Wissenschaftler können die Tiere ihre Artgenossen auf dem Bildschirm durchaus erkennen – wenn auch in weniger Farben als Frauchen und Herrchen.

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Das katzenfreundlichste Spiel des Sommers

Die Katze tut dabei in einer offenen Spielewelt, was Katzen eben tun: Gegenstände im Maul herumtragen oder mit den Krallen allerlei Unsinn anstellen. Dafür gibt es in einigen Magazinen gerade hymnische Kritiken. So schwärmt Tom’s Guide: "Das katzenfreundlichste Spiel des Sommers. ‚Stray‘ ist der bisher beste Grund für das neue PlayStation-Plus-Abonnement." Seit dem Start des Spiels am 19. Juli werden die sozialen Medien überschwemmt von Videos, in denen sich Katzen für "Stray" begeistern – und wie gebannt vor dem Fernseher hocken. Das liegt auch daran, dass sich die französischen Entwickler um absolut realistische Katzengeräusche bemüht haben. Allein der Twitter-Kanal @CatsWatchStray ("Katzen schauen Stray") zeigt mittlerweile hunderte solcher Videos. Ja, das macht die Katze froh.

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Das sind die Themen von TechTäglich am 25. Juli 2022:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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