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KI in der Gastro
Künstliche "Frittiligenz": Roboter macht die besten Pommes

Ein neuer Küchenroboter aus Kalifornien soll dem Menschen bei der Zubereitung perfekter Pommes Frites schon jetzt überlegen sein. Die nächste Generation der Maschine kümmert sich um Getränke.

Text: W&V Redaktion

13. Oktober 2022

Pommes-Roboter Flippy 2: Verbrennt sich nie, ist immer pünktlich.
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Den Küchenroboter Flippy, der in der Gastronomie perfekt angebratene Hamburger-Pattys zaubert, hat das kalifornische Startup Miso Robotics schon seit Längerem im Angebot. Nun bekommt Flippy nach fünfjähriger Entwicklung einen Nachfolger – beziehungsweise, einen Küchenkollegen. Flippy 2 ist der vielleicht beste Pommes-Zubereiter der Welt. Er verpasst nie den idealen Zeitpunkt, goldgelbe Fritten aus der Fritteuse zu holen. Er ist nie mit anderen Aufgaben beschäftigt. Er läuft keine Gefahr, sich mit siedendem Öl zu verbrennen. Und der Fettgeruch stört ihn auch nicht. In den ersten Restaurants, in denen Flippy 2 bereits installiert ist, sind die Gäste laut Miso mit der immer gleich guten Pommes-Qualität hochzufrieden – und die Betreiber freuen sich über eine neue Attraktion in ihrer Küche.

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Auch für Chicken Wings und Nuggets

Ab 3.000 Dollar monatlich können sich Gastronomen den Roboter mit der künstlichen "Frittiligenz" in die Küche stellen. Der Hersteller verspricht doppelt so schnelle Zubereitung und 30 Prozent höhere Pommes-Mengen, als sie menschliche Mitarbeiter schaffen. Zum gleichen Preis gibt es den Flippy 2 Wings, der sich um die gesamte Zubereitungskette für Chicken Wings und Nuggets kümmert. Bei technischen Problemen hilft der Hersteller aus Pasadena per Fernwartung. Laut Miso Robotics sind auch große Ketten an Flippy interessiert. CEO Mike Bell glaubt, dass die unangenehme Arbeit an der Fritteuse bald der Vergangenheit angehört: "Die Leute werden sagen, hey, erinnerst Du Dich an damals, als das noch Menschen gemacht haben?" Wie der Standard berichtet, arbeiten die US-Tüftler mit dem Sippy nun an einem Roboter für die Getränkezubereitung.


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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