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TechTäglich
Made in Germany: Gigaset-Smartphone für 249 Euro

Die Smartphones der ehemaligen Siemens-Tochter Gigaset werden in Deutschland gebaut – zumindest teilweise. Nun gibt es ein etwas abgespecktes neues Modell zum Günstig-Preis.

Text: W&V Redaktion

30. Juni 2022

G wie günstig: Gigaset GS5 Lite.
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Made in Germany: Gigaset-Smartphone für 249 Euro

Smartphones "Made in Germany" – die gibt es tatsächlich. Gigaset, ehemalige Siemens-Tochter, die vor allem für ihre DECT-Telefone bekannt ist, lässt seine Handys in Bocholt montieren. Die Komponenten kommen allerdings wie üblich aus China. Nun bringt Gigaset ein LTE-Smartphone mit ordentlicher Technik zum günstigen Preis. Das GS5 Lite kostet zum Start 249 Euro – und ist die abgespeckte Variante des GS5, das es um die 280 Euro gibt. Das Sparsam-Modell setzt auf eine Frontkamera mit 8 MP statt 16 MP und auf nur 64 GB statt 128 GB Speicher. Zudem entfällt das drahtlose Laden. "Wir haben alles beibehalten, wofür das Gerät so gelobt wurde und haben an verzichtbaren Stellen leicht modifiziert. Im Alltag ist davon so gut wie nichts zu spüren, im Geldbeutel hingegen schon", erklärt Produktmanagerin Linda Kirfel.

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Der Akku ist wechselbar

Überzeugend bleiben am Android-12-Handy vor allem das mit 410 ppi sehr scharfe 6,3-Zoll-Display, der schnelle Acht-Kern-Prozessor und das Triple-Slot-Konzept. Dabei können die Nutzer den Speicher per SD-Karte um bis zu 512 GB vergrößern – und haben trotzdem noch Platz für zwei SIM-Karten zur privaten und beruflichen Nutzung. Eine ebenso seltene wie praktische Funktion ist der wechselbare Akku. Wenn der Strom zur Neige geht, setzen Nutzer einen voll geladenen Zweit-Akku ein – davon träumen iPhone-Besitzer. Allerdings leidet darunter die Wasserdichtigkeit. Die 48-Megapixel-Rückkamera bietet Ultraweitwinkel und Makro in einem. Im Moment beträgt der Unterschied zum teureren GS5 zwar nur rund 30 Euro. Aber auch der Preis des GS5 Lite dürfte im Laufe der nächsten Wochen und Monate noch sinken.


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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