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TechTäglich
Tchibo: Mit Bootox zum Umsatzplus

Heute in TechTäglich: Der Kaffee ist fertig und das Boot steht auch schon bereit. Beides verkauft Tchibo. W&V erklärt die Hintergründe, warum der Kaffeeröster jetzt die E-Mobility für sich entdeckt hat.

Text: W&V Redaktion

13. Mai 2022

Leinen los für das Tchibo-Leines-Boot.
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Mein Kaffee, meine Kondensmilch, mein Boot: Das Handelshaus Tchibo weitet sein Sortiment aus und verkauft jetzt auch Boote.

Mit dem Elektroboot "Leines 560 Comfort" bootet der Kaffeeröster die Konkurrenz zumindest preislich aus: Tchibo-Kunden zahlen "nur" 29.900 Euro für den schicken Kahn, ein "exklusiver Preisvorteil" von 5400 Euro gegenüber dem regulären Preis.

Bootox für die Geschäfte des Kaffeerösters: Um beim Trend nach mehr E-Mobilität Umsätze zu generieren, kooperiert Tchibo mit dem bayerischen Hersteller Leines Boote, der am Chiemsee seine Zentrale hat.

Wer kann an Bord gehen? Jeder! Denn ein Führerschein ist für das Boot nicht nötig. Bis zu fünf Passagiere können in einer Range von 8 bis 12 km/h durch Binnengewässer und über Seen schippern.

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Angehende Kapitäne erwartet ein Teakholz-Deck, eine Edelstahl-Reling und viel Komfort, u.a. ein klappbares Verdeck und gepolsterte Liegen für ein Sonnenbad auf dem Wasser.

Keine Sorge, einen Liegeplatz brauchst du für das 5,60 Meter lange Tchibo-Boot auch nicht. Es wiegt nur 520 Kilo und lässt sich auf einem Anhänger transportieren, der 750 Kilo aushält. 

Der Akku hält acht Stunden, wenn das Boot langsam vor sich hintuckert. Bei halber Kraft sind es bis zu sechs Stunden, bei voller Fahrt bis zu zwei Stunden. Geladen wird an einer Haushaltssteckdose. Eine Vollaufladung dauert sieben Stunden. In dieser Zeit kann man ja gemütlich Kaffee trinken…

Das sind die weiteren Themen in TechTäglich am 13. Mai 2022:

Apple fällt von Platz 1: Produktion stockt, Aktie stürzt ab

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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