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Windows 11: Das kann das erste große Update

Microsoft hat die erste große Aktualisierung für Windows 11 veröffentlicht. Das Update, das jetzt weltweit zur Verfügung steht, bietet unter anderem Live-Untertitel und ein besser anpassbares Startmenü.

Text: W&V Redaktion

23. September 2022

Microsoft hat sein aktuelles Betriebssystem zum ersten Mal umfassend aufgemöbelt.
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Windows 11: Das kann das erste große Update

Fast genau ein Jahr nach dem Start seines aktuellen PC-Betriebssystems bringt Microsoft jetzt das erste große Update für Windows 11. Laut des US-Konzerns soll die Aktualisierung die Rechner "einfacher zu bedienen und sicherer" machen. Wie die Washington Post berichtet, können ab sofort Nutzer aus über 190 Ländern die neue Versionsnummer 22H2 über das Windows-Update kostenlos laden. Weil nicht alles rechtzeitig fertig wurde, soll dann bereits Anfang Oktober ein Nachschlag mit weiteren kleinen Neuerungen folgen.

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Das ist neu in Windows 11
  • Live-Untertitel: Ob Videos, Podcasts oder Radiostreams – alles, was auf dem PC zu hören ist, kann Windows 11 ab sofort live und in Echtzeit mit Untertiteln anzeigen. Eine ähnliche Funktion, die Menschen mit Hörproblemen hilft, bringt auch Apple im Oktober mit dem neuen macOS Ventura.
  • Anpassbares Startmenü: Im Moment besteht das Startmenü von Windows 11 aus einem nicht immer leicht zu durchschauenden Mix aus Dateien und Programmen, die Windows auswählt – und aus Apps, die die Nutzer für den schnellen Zugriff dort "angeheftet" haben. Mit dem Update lässt sich das Menü genauer und komfortabler auf die eigenen Vorlieben anpassen.
  • Sprachsteuerung: Diese Funktion ist genau genommen noch nicht ganz fertig, Microsoft spricht von einer "Vorschau". Aber "Voice Control" hilft Nutzern bereits jetzt, ihren Computer per Sprache zu steuern, statt mit Tastatur und Maus.
  • Touchgesten: Computer mit Touchscreen bieten jetzt mehr Möglichkeiten, sie mit Gesten zu steuern. Ein Beispiel ist das Streichen nach oben zum Öffnen des Startmenüs.
  • Kamera-Effekte: Rechner, deren Kamera diese Funktion unterstützt, bieten nun mehr Möglichkeiten, in Chats und Videokonferenzen das Aussehen des eigenen Streams zu verändern. Dazu gehören neue Hintergründe – oder die Option, sein Gesicht so anzupassen, als würde man Augenkontakt herstellen.

Das sind die Themen von TechTäglich am 23. September 2022:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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